Musik verbindet: Ein unvergessliches Sommerkonzert in Stephanskirchen
Heute, am 2. Juli 2026, füllte sich der Antretter-Saal in Stephanskirchen mit einer bunten Mischung aus musikalischen Talenten und begeisterten Zuhörern. Die Musikschule Stephanskirchen hatte zum Sommerkonzert geladen, und trotz der drückenden Hitze ließen sich die Schüler nicht bremsen. Unter der Leitung von Christine Sedlmeier, die das Blockflötenensemble dirigierte, eröffneten die jungen Musiker mit dem Tanz „Ungaresca“ aus dem 16. Jahrhundert. Wie toll, dass die Geschichte der Musik hier so lebendig wird!
Die Luft war warm, fast schon stickig, aber das tat der Stimmung keinen Abbruch. Man konnte die Vorfreude in den Gesichtern der Musiker und des Publikums förmlich spüren. Besonders die drei Schlagzeuger aus der Klasse von Min-Tzu Lee, die ihrem ersten großen Auftritt entgegenfieberten, ernteten tosenden Applaus. Und auch Ferdinand Ganslmaier, der mit seiner Trompete das Stück „Orientale“ präsentierte, sorgte für einen Gänsehautmoment. Es war, als ob jeder Ton die Hitze des Tages ein wenig vergaß.
Vielfältiges Programm begeistert
Die Querflötistinnen aus der Klasse von Christina Hertkorn setzten mit einem Preludio von J. J. Quantz gleich noch einen drauf. Ihre Melodien schwebten durch den Saal und rissen das Publikum mit. Und dann war da noch Romy Vogt, die mit ihrer Violine und dem Stück von Agnes Csonka Ristivojevic eine Souveränität ausstrahlte, die selbst erfahrene Musiker in Staunen versetzte. Es war fast so, als würde die Musik mit jedem gespielten Stück die Hitze ein wenig mehr vertreiben.
Die Streichensembles von Josefine Pauler ließen das Publikum träumen – eine Mischung aus Hollywood- und irischen Melodien, die das Herz berührte. Daria Weise und Leni Luttenberger zeigten ihr Können auf den Altblockflöten mit einem Werk von G. Sammartini. Die Klänge wurden von einer sanften Brise begleitet, die durch die geöffneten Fenster strömte. Und dann kam das Ensemble „TGRZ“, das unter der Leitung von Jan Philipp Meier den Song „Zombie“ von den Cranberries für Horn und Gitarren arrangierte. Ein ganz neuer Sound, der die Zuhörer mitriss und zum Mitwippen einlud.
Ein gemeinsames Finale
Der krönende Abschluss des Konzerts war ein ganz besonderer Moment. „Count on Me“ von Bruno Mars wurde von verschiedenen Plätzen im Publikum gesungen. Diese unerwartete Beteiligung sorgte für eine Atmosphäre des Miteinanders, die den Saal in ein gemeinsames Erlebnis verwandelte. Man merkte, dass hier nicht nur Schüler auf der Bühne standen, sondern eine ganze Gemeinschaft, die sich durch die Musik verbunden fühlte.
Das Konzert wurde als rundum gelungen bezeichnet und hinterließ bei allen Anwesenden ein Gefühl von Zusammenhalt und Freude. Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, wie Musik Brücken baut und Menschen zusammenbringt – sogar an einem heißen Sommertag in Stephanskirchen.
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