Max Müller: Vom Casting zum Publikumsliebling in Rosenheim
Heute ist der 16.07.2026, und während der Hochsommer in Rosenheim seinen Lauf nimmt, gibt es einen ganz besonderen Grund, die Gläser zu erheben: Max Müller, der beliebte Schauspieler, der uns seit 2002 als Polizeiobermeister Michi Mohr in der ZDF-Krimiserie „Die Rosenheim-Cops“ begeistert, hat in den letzten Jahren viel erlebt. Wer hätte gedacht, dass aus einem Casting, bei dem er ursprünglich für die Rolle eines Kommissars vorgesehen war, eine solch erfolgreiche Karriere in der deutschen Fernsehlandschaft erwachsen würde?
Max Müller, ein echter Kärntner Bub, hat sich nicht nur als Schauspieler einen Namen gemacht, sondern auch als Sänger. Er studierte zunächst Gesang an der Wiener Musikhochschule. Doch nach einem halben Jahr packte ihn die Schauspielerei. Es war ein mutiger Schritt, der sich am Ende als goldrichtig herausstellte. Einmal beim Casting für „Die Rosenheim-Cops“ angekommen, war Müller zwar nicht ganz zufrieden mit seiner Besetzung – er hätte lieber „Peter Renner“ geheißen. Aber zum Glück wurde er überstimmt und ist jetzt umso glücklicher, dass er als Michi Mohr das größte berufliche Geschenk seines Lebens erhalten hat.
Vom Casting zum Ruhm
Die ersten Schritte vor der Kamera machte er am 9. Juni 2000. Ein aufregender Tag! Und obwohl die Figur anfangs keinen Namen hatte – die Vorschläge wurden zwischen „Peter Renner“ und „Michi Mohr“ hin- und hergeworfen – setzte sich letztendlich doch die kreativere Wahl durch. Mit einem Augenzwinkern erzählt Max oft von den Vorbereitungen für das Casting, bei denen er bayerische Volksschauspieler und Pumuckl-Hörspiele studierte. Es muss ein ziemlich amüsantes Bild abgegeben haben, als er sich in seine Rolle einlebte.
Sein Talent blieb nicht unbemerkt. Müller war nicht nur in „Die Rosenheim-Cops“ erfolgreich, sondern hatte auch wiederkehrende Rollen in Serien wie „Der Clown“ und „Bernds Hexe“. Seine schauspielerische Vielfalt zeigt sich auch in seiner filmischen Arbeit, in der er in den Filmen „Fleischwolf“ und „Alles Walzer“ zu sehen war. „Fleischwolf“ fand sogar seinen Weg zu Filmfestivals in Toronto, Montreal, Wels und Hof – das spricht für die Qualität seiner Arbeit.
Ein Leben für die Kunst
Aber damit nicht genug! Max Müller gibt jährlich 20 bis 30 Konzerte und Liederabende. Darunter sind auch Auftritte im renommierten Wiener Musikverein. Ganz klar, die Bühne ist sein zweites Zuhause. Im Jahr 2017 wurde er zusammen mit seinen Serienkollegen mit der Bayerischen Staatsmedaille für Innere Sicherheit ausgezeichnet. Ein weiterer Beweis für seinen Einfluss in der deutschen Fernsehlandschaft und darüber hinaus.
Seine Ausbildung bekam er nicht nur an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien, sondern auch von Größen wie Edith Nordegg, Charlotte Grubenmann und Kammersänger Walter Berry. Dieses Fundament, gepaart mit seinem unermüdlichen Einsatz, hat ihm das Vertrauen und die Anerkennung des Publikums eingebracht.
Aktuell ist Max Müller sogar in der neuen Serie „Der Sagenjäger – Max Müller auf Spurensuche“ zu sehen, die seit Oktober 2023 läuft. Ein neues Abenteuer für ihn, das sicherlich viele Fans anlocken wird. In einer Welt, die sich ständig verändert, bleibt er ein fester Bestandteil der bayerischen Fernsehlandschaft.
Es ist spannend zu sehen, wie sich Max Müller, der einst mit dem Gedanken spielte, Sänger zu werden, in der Welt der Schauspielerei einen Namen gemacht hat. Als Michi Mohr hat er nicht nur Kriminalfälle gelöst, sondern auch die Herzen der Zuschauer erobert. Man kann nur hoffen, dass wir noch viele weitere Jahre von seinen Talenten profitieren dürfen!
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