Heute ist der 6.05.2026 und in Rosenheim läuft es mal wieder rund! Der Polizeihauptmeister Michi Mohr, gespielt von Max Müller, ist mittlerweile ein fester Bestandteil der deutschen Fernsehlandschaft. Seit 25 Jahren bringt er in der ZDF-Krimiserie „Rosenheim-Cops“ die Zuschauer zum Mitfiebern. Zusammen mit Karin Thaler ist er der einzige, der seit der ersten Folge dabei ist. Das hat schon etwas von Beständigkeit, oder? Aber hinter den Kulissen sieht es ganz anders aus.
In einem Interview hat Max Müller nun offenbart, dass er nicht an Freundschaften unter Schauspielkolleg:innen glaubt. Das klingt erstmal hart, aber wenn man genauer hinschaut, wird klar, dass er aus einigen Enttäuschungen gelernt hat. „Freunde“ in der Branche – das ist für ihn ein zweischneidiges Schwert. Stattdessen hat er zwei beste Freunde, die nicht im Showgeschäft sind. Das klingt nach einer soliden Basis! Müller sieht den Egoismus im Schauspielerleben als Hindernis für echte Freundschaften. Verständlich, oder? Schließlich ist der Konkurrenzkampf groß, und da bleibt oft wenig Raum für echte Verbundenheit.
Ein entspannter Arbeitsalltag
Obwohl die Dynamik am Set manchmal angespannt sein kann, beschreibt Max die Stimmung als meist recht entspannt. Die Crew kennt sich schließlich schon lange, und das trägt zu einem angenehmen Arbeitsklima bei. Man kann sich das gut vorstellen: Zwischen den Drehpausen wird wahrscheinlich viel gelacht und geplaudert. Aber trotz dieser entspannenden Atmosphäre, bleibt Müller vorsichtig und setzt auf gute Bekanntschaft und Kollegialität.
Aktuell ist Müller dabei, bei den Dreharbeiten zur 26. Staffel der „Rosenheim-Cops“ etwas kürzerzutreten. Der Grund? Er will mehr Zeit mit seiner 87-jährigen Mutter verbringen, die in einem Heim in der Nähe von Wien lebt. Wie schön ist das denn? In einer Branche, in der viele Schauspieler oft in erster Linie an sich denken, zeigt er, dass Familie an erster Stelle steht. Das macht ihn menschlich – und das schätzen die Fans sicherlich!
Ein Blick hinter die Kulissen
Die „Rosenheim-Cops“ sind nicht nur eine Krimiserie, sie sind ein Stück Heimat für viele Zuschauer. Die Geschichten sind oft verwoben mit dem bayerischen Lebensgefühl – die Landschaft, die Menschen, die Eigenheiten. Max Müller hat einen entscheidenden Anteil daran, dass die Serie so beliebt ist. Sein Charakter Michi Mohr ist nicht nur ein Ermittler, sondern auch eine Figur, die das Herz am rechten Fleck hat. Da wird das Verbrechen zur Nebensache und die zwischenmenschlichen Beziehungen stehen im Vordergrund. So fühlt man sich als Zuschauer gleich viel näher dran.
Am Ende kann man sagen, dass Max Müller ein Schauspieler ist, der sich nicht nur durch seine Rolle, sondern auch durch seine Menschlichkeit auszeichnet. Der Verzicht auf enge Freundschaften im Job – der hat bei ihm definitiv eine andere Bedeutung. Es bleibt spannend zu sehen, wie sich die nächsten Staffeln entwickeln werden und ob er vielleicht doch noch ein wenig mehr Nähe am Set zulässt. Aber bis dahin bleibt er bei seinen besten Freunden, die ganz woanders sind – und das ist vielleicht ganz gut so.