In Zeiten, in denen die Laune oft trübe ist, sollte man das Lachen nicht vergessen. Das zeigt der Ansatz des Lachyoga, wie auch Inge Fechter, eine zertifizierte Lachyoga-Trainerin, eindringlich erklärt. Lachen hat nicht nur eine vergängliche Freude inne, sondern wirkt sich auch nachhaltig auf unsere Psyche und Gesundheit aus. Laut Radio Hochstift kann Lachen die Glückshormone steigern und die Stresshormone senken. Ein einfaches Lächeln kann bereits spürbare Veränderungen im Wohlbefinden herbeiführen.
Doch was bringt uns das Lachen genau? Die positive Wirkung ist vielfältig. Es sorgt nicht nur für eine bessere Sauerstoffaufnahme und aktiviert unser Herz-Kreislauf-System, sondern stärkt auch das Immunsystem. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Lachen als eine Art Heilmittel gilt. Auch wissenschaftliche Studien untermauern diese These: Laut einer Meta-Analyse reduzieren lachtherapeutische Methoden wie Lachyoga die Angst und steigern die Lebenszufriedenheit. So sank der Cortisolspiegel in einer Analyse um bis zu 37% nach einer Lach-Sitzung. Genau das veranschaulicht Mindfulife.
Bewusstes Lachen und seine Kraft
Das bewusst angeleitete Lachen im Rahmen des Lachyoga kann eine Art Schlüssel zu mehr Lebensfreude und weniger Stress sein. Hierbei kommen Atemübungen, rhythmisches Klatschen und spielerische Elemente zum Einsatz. Eine typische Sitzung dauert zwischen 30 und 90 Minuten und wird meist in einer Gruppe durchgeführt. Dies hat den Vorteil, dass der soziale Aspekt des Lachens gefördert wird – was wiederum Einsamkeit und psychische Probleme verringert. Es zeigt sich, dass die positive Stimmung nach Lachyoga sogar bis zu drei Monate anhalten kann.
Ein kleiner Kniff, um im Alltag öfter zum Lachen angeregt zu werden, ist, kleine Erinnerungen aufzustellen. Post-its mit Smileys oder witzige Sprüche helfen, sich daran zu erinnern, das Lächeln in den Alltag zu integrieren. Inge Fechter rät dazu, sich regelmäßig mit Freunden zu verabreden oder auch einfach einmal im Spiegel zu lachen. Ein solch einfacher, aber wirksamer Schritt kann die Lebenseinstellung nachhaltig verbessern. Lachen ist zwar kein Ersatz für therapeutische Hilfe bei ernsthaften psychischen Erkrankungen, doch es kann als hilfreich angesehen werden, um das subjektive Wohlgefühl zu stärken.
Lachen trotz Schwierigkeiten
Die Herausforderung, was die schwierigen Zeiten betrifft, ist ebenfalls nicht zu unterschätzen. Unternehmen wie Radio Hochstift berichten, dass selbst in angespannten Situationen ein Lächeln oder ein wenig Gelächter dazu beitragen kann, die Perspektive zu wechseln und einen Abstand zu belastenden Gedanken zu schaffen. Auch sanfte Formen des Lachens, wie Schmunzeln, haben bereits eine positive Wirkung.
Zum Abschluss lässt sich festhalten, dass das Lachen – wo immer möglich – eine wertvolle Ressource ist. Ob allein oder in der Gemeinschaft, es ist der Schlüssel zu einem unbeschwerteren Dasein. Also, warum nicht heute damit anfangen, ein wenig mehr zu lachen?