Bayerns Schienen im Aufbruch: Rosenheim-Salzburg wird modernisiert!
Heute ist der 3.07.2026 und in Rosenheim brodelt es ein wenig. Während die Temperaturen steigen und die Urlauber in die Region strömen, gibt es auch Neuigkeiten aus der Welt der Schienen. Die Deutsche Bahn (DB) hat große Pläne für die vielbefahrene Zugstrecke zwischen Rosenheim und Salzburg. Ab 2027 wird dort kräftig modernisiert! Ein paar Jahre sind es zwar noch, aber die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Und das ist nicht nur für Pendler von Bedeutung, sondern für alle, die regelmäßig die Region bereisen.
Auf rund 40 Kilometern wird die Strecke auf Vordermann gebracht. Gleise, Weichen und Oberleitungen – alles bekommt ein neues Gesicht. Über 40 Weichen und etwa 100 Kilometer Oberleitungen stehen auf der Liste der Erneuerungen. Ein ambitioniertes Projekt, das vom 7. Februar bis 9. Juli 2027 über die Bühne gehen soll. Verantwortlich dafür ist die DB InfraGO, die hier einen wichtigen Teil der dritten von sieben geplanten Korridorsanierungen in Bayern umsetzt. So wird auch die Verbindung zwischen Nürnberg und Regensburg sowie zwischen Obertraubling und Passau modernisiert.
Stabilität und Barrierefreiheit im Fokus
Das ist natürlich nicht nur ein technisches Unterfangen. Das große Ziel der Maßnahmen ist es, die Strecke stabiler und widerstandsfähiger zu machen. Das heißt weniger Störungen und Verspätungen – ein echter Segen für alle Reisenden! Und während die Gleise erneuert werden, gibt es auch gleich einen Barriereausbau an sieben Bahnhöfen zwischen Rosenheim und Freilassing. Orte wie Bad Endorf, Prien am Chiemsee und Bernau am Chiemsee freuen sich auf barrierefreie Zugänge. In Übersee, Bergen und Teisendorf werden zudem Aufzüge installiert und neue Personenunterführungen gebaut. Endlich wird das Reisen für alle einfacher!
Ein weiteres spannendes Detail: Während der Bauarbeiten sollen auch vier Brücken, eine Stützwand und zwei Schwergewichtsmauern saniert werden. Fünf Stellwerke werden für das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS vorbereitet. Das klingt alles nach einem riesigen Puzzlespiel, bei dem viele Bauunternehmen, darunter die Leonhard Weiss GmbH & Co.KG, Swietelsky und Siemens Mobility, zusammenarbeiten.
Vorbereitungen und Ersatzverkehr
Aktuell sind die Vorbereitungen in vollem Gange. Baugrunduntersuchungen, Vermessungen und der Rückschnitt von Vegetation sind nur einige der Maßnahmen, die bereits umgesetzt werden. Und natürlich müssen die Reisenden nicht im Regen stehen gelassen werden. Ein Ersatzverkehrskonzept wird erarbeitet, um die Fahrgäste und Güter während der Bauzeit zu transportieren. Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) ist gemeinsam mit den beteiligten Eisenbahnverkehrsunternehmen und der DB InfraGO daran beteiligt. Das Konzept soll im Herbst veröffentlicht werden. Ein Infomobil wird ebenfalls entlang der Strecke unterwegs sein, um Reisende und Anwohner über die Fortschritte zu informieren – das ist doch mal ein Service!
Für die Strecke zwischen München und Rosenheim wird das Sanierungskonzept ebenfalls überarbeitet. Hier sind Arbeiten für 2027/2028 und 2031 geplant. Es scheint, als ob die Bahn in den nächsten Jahren einige spannende Veränderungen durchleben wird. Wer hätte gedacht, dass das Bahnfahren in Bayern so ein großes Update nötig hat? Auf jeden Fall wird es jetzt Zeit, sich auf die kommenden Veränderungen einzustellen und vielleicht auch ein wenig Geduld mitzubringen. Es wird sich lohnen – und das nicht nur für die Pendler.
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