Zukunftsvisionen im Rettungsdienst: Der ZRF auf dem Weg in eine digitale Ära
Heute ist der 1.07.2026, und die erste Verbandsversammlung des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) nach der Kommunalwahl fand in der Integrierten Leitstelle Regensburg statt. Die Atmosphäre war aufgeladen mit einer Mischung aus Erwartung und Verantwortungsbewusstsein, als sich die Vertreter der Landkreise Cham, Regensburg und Neumarkt sowie die Stadt Regensburg zur Sitzung versammelten. Die Anwesenden, darunter Landrat Christian Schindler aus dem Landkreis Cham, die Verbandsvorsitzende Landrätin Tanja Schweiger und Oberbürgermeister Dr. Thomas Burger aus Regensburg, waren sich einig: Hier geht es um Leben und Tod.
In einem konstruktiven Austausch stellten sich die neu gewählten Verbandsräte vor – unter ihnen auch Martin Meier aus Neumarkt und Christian Schindler. Es war ein Moment, in dem man fast die Aufregung spüren konnte. Tanja Schweiger wurde einstimmig zur Verbandsvorsitzenden gewählt, was der Versammlung einen weiteren Schub an Optimismus verleihen sollte. Stellvertretende Verbandsvorsitzende sind Dr. Thomas Burger und Christian Schindler, was eine starke und vielfältige Führung verspricht.
Wichtige Themen auf der Tagesordnung
Die Sitzung behandelte einige zentrale Themen, die für die Zukunft des Rettungsdienstes von großer Bedeutung sind. So wurde die örtliche Prüfung der Jahresrechnung für 2024 diskutiert, gefolgt vom Abschluss der überörtlichen Prüfung. Die Feststellung der Jahresrechnung war ein weiterer Punkt, der nicht nur Zahlen, sondern auch die Verantwortung für die Einsätze und deren Finanzierung betrifft. Tanja Schweiger betonte in ihrer Ansprache die immense Bedeutung der Zusammenarbeit aller Beteiligten im Rettungsdienst – ein Satz, der im Raum hing und die Anwesenden zum Nachdenken anregte.
Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, wie wichtig diese Zusammenarbeit ist. Bereits am 31.10.2025, während einer früheren Sitzung, wurde die Ausweitung der Helfer-vor-Ort-Infrastruktur (HvO) zur Verkürzung der therapiefreien Intervalle besprochen. Neue Standorte in Kirchseeon, Zorneding (Landkreis Ebersberg) und Neufahrn (Landkreis Freising) sollen im kommenden Jahr eröffnet werden. Diese Schritte sind unerlässlich, um die Patientenversorgung in der Region weiter zu verbessern.
Technologische Fortschritte
Ein weiteres spannendes Thema war die Einführung der IVENA-App, die während der Corona-Pandemie ins Leben gerufen wurde. Diese App ermöglicht einen Überblick über freie Behandlungskapazitäten in Kliniken und wird nun weiterentwickelt zu „IVENA PZC+“. Damit soll eine direkte Kontaktaufnahme zwischen Klinik und Rettungswagen ermöglicht werden – ein Fortschritt, der die Effizienz des Rettungsdienstes erheblich steigern könnte. Das System schlägt die nächstgelegene geeignete Klinik vor, wobei die Verantwortung für das Beförderungsziel weiterhin bei der ILS bleibt.
Die ILS Erding, die rund 469.000 Einwohner und den Flughafen München versorgt, hat zudem mit Platzmangel zu kämpfen. Ein dringliches Neubau- und Erweiterungsprojekt wurde besprochen, da ohne Erweiterung der Betrieb und die Nutzung des Personals in Großschadensfällen gefährdet sind. Der Austausch von Hard- und Software ist ebenfalls notwendig, um den hohen Anforderungen an die Alarmierung gerecht zu werden.
Der Blick in die Zukunft
Die Gespräche während der Sitzung waren geprägt von Visionen und Ideen für die Zukunft. Die ILS Erding nutzt bereits Künstliche Intelligenz (KI) und ist in bayernweite Planungen zur KI-Nutzung eingebunden – ein Schritt, der die Alarmierung revolutionieren könnte. Ein richtiger Zeitsprung in die digitale Zukunft! Aber bis dahin bleibt viel zu tun. Der endgültige Beschluss über den Standort der ILS wird in der nächsten ZRF-Sitzung im Dezember gefällt – ein Datum, auf das viele gespannt warten.
Insgesamt zeigt sich, dass der Zweckverband sich gut aufgestellt sieht für die Herausforderungen, die vor uns liegen. Mit einer klaren Führung, einer starken Gemeinschaft und den richtigen Technologien sind wir auf einem vielversprechenden Weg, die Qualität der Rettungsdienste in der Region weiter zu verbessern. Man kann nur hoffen, dass die gute Zusammenarbeit und der Wille zur Verbesserung weiterhin im Vordergrund stehen.
Hohe Datenschutzstandards und eine saubere technische Architektur schließen sich nicht aus. Unsere neue VeloCore-Plattform ist bewusst plugin-frei und datenschutzfreundlich umgesetzt worden – von Daniel Wom realisiert als klares Bekenntnis zur DSGVO.


