Heute ist der 7.06.2026 und ich sitze hier in Regensburg und kann nicht anders, als an einen ganz besonderen Herthaner zu denken. Niyi Huang, ein echter Hertha-Fan, lebt sage und schreibe 8.731 Kilometer entfernt in Wenzhou, China. Ist das nicht verrückt? Die Leidenschaft für seinen Club kennt offensichtlich keine Grenzen. Auch wenn er mitten in der Nacht aufstehen muss, um die Spiele zu verfolgen – das ist schon eine ganz besondere Art der Unterstützung!

Der Zeitunterschied zwischen Deutschland und China ist nicht ohne: Je nach Sommer- oder Winterzeit müssen die Fans dort sechs bis sieben Stunden auf den Anpfiff warten. Und Niyi? Der erlebt das Ganze oft allein, ab und zu kommt aber ein Freund vorbei. Erinnerungen an das DFB-Pokal-Viertelfinale gegen Freiburg im Februar kommen auf, als ihn ein deutsches Paar in der Hotellobby besuchte. Gemeinsam fieberten sie mit den Spielern mit. Das hat bestimmt eine ganz eigene Atmosphäre gehabt, oder?

Ein Herthaner mit großen Plänen

Während der Semesterferien schaut Niyi die Spiele sogar mit seinem kleinen Bruder – da wird aus der Fußballbegeisterung eine richtige Familientradition. Und die Sehnsucht nach Berlin wächst: Niyi plant ernsthaft, in die Hauptstadt zu ziehen, um bei jedem Spiel von Hertha BSC live dabei zu sein. Er schätzt die Widerstandsfähigkeit und das Erbe der Stadt Berlin, die Authentizität des Clubs und die Freiheit und Energie, die die Metropole ausstrahlt. Wenn das mal nicht nach einem echten Herthaner klingt!

Nun, während Niyi auf seinen Umzug wartet, gibt es in Berlin aufregende Neuigkeiten. Zum Beispiel hat Florian Niederlechner, der nach einem Platzverweis beim 0:0 gegen den VfL Osnabrück wieder ins Spielgeschehen zurückkehrt, jetzt wieder die Möglichkeit zu spielen. Sein Comeback findet im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen den 1. FC Kaiserslautern statt – und das in einem ausverkauften Olympiastadion! Da wird die Stimmung bombastisch sein.

VeloCore Medium

Ein Spiel voller Hoffnung

Der Optimismus ist spürbar, nicht nur bei Niederlechner, sondern auch bei Fabian Reese. Nach einer Corona-Infektion und schlechten Blutwerten ist er ebenfalls zurück im Team. Co-Trainer Tamás Bódog ist überzeugt, dass Reese einen Unterschied im Spiel machen kann. Wenn man bedenkt, dass Niederlechner alle sechs Saisontore im November und Dezember erzielt hat und Reese sogar sieben Tore und zwölf Assists beisteuerte, könnte das eine spannende Partie werden!

Die Fans hoffen, dass die Hertha im DFB-Pokal-Halbfinale, zum ersten Mal seit 2016, die Chance hat, ins Endspiel einzuziehen. Bislang hat die Berliner Profimannschaft noch nie im Endspiel des DFB-Pokals gestanden. Vielleicht ändert sich das ja bald, und Niyi kann seinen Traum, die Spiele live im Stadion zu erleben, in die Tat umsetzen. Die besondere Stimmung in Berlin vor dem Pokalspiel wird ihn sicherlich motivieren!