Heute ist der 21.06.2026, und während die Sonne über Regensburg scheint, gibt es Nachrichten, die uns innehalten lassen. Am Samstagmittag, kurz nach 11.30 Uhr, ereignete sich an der Kreuzung Staatsstraße 2615/Eheweg in Hagelstadt ein tragisches Unglück. Ein 74-jähriger Rollerfahrer brach plötzlich zusammen, während er die Kreuzung überquerte. Ein Moment der Unachtsamkeit, der in diesem Fall zu einem schwerwiegenden gesundheitlichen Vorfall führte.

Der Mann, dessen Name bislang nicht veröffentlicht wurde, schien zunächst entschlossen, seine Fahrt fortzusetzen, stürzte aber kurz darauf, offenbar aufgrund gesundheitlicher Probleme. Die Situation war ernst. Ersthelfer, die die dramatischen Sekunden miterlebten, zögerten nicht und leisteten sofort Hilfe. Sie wählten den Notruf, als sie sahen, wie schlecht es um den Rollerfahrer stand. Vor Ort wurde er reanimiert und in ein umliegendes Krankenhaus gebracht, wo er später verstarb. Die Polizeiinspektion Neutraubling hat bereits Ermittlungen zum Sturz aufgenommen und dankte in einer Pressemitteilung den Ersthelfern für ihr schnelles Handeln. Ein Aufruf an weitere Ersthelfer, die vor Eintreffen der Polizei weggefahren sind, wurde ebenfalls gestartet: Sie werden gebeten, sich unter Telefon 09401/93020 zu melden.

Unfallstatistiken im Fokus

Solche tragischen Vorfälle sind leider kein Einzelfall. Im Jahr 2024 stieg die Zahl der Toten und Verletzten durch E-Scooter-Unfälle erheblich an. Die Polizei registrierte knapp 12.000 Unfälle, was einem Anstieg von 27% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Besonders alarmierend: 27 Menschen verloren ihr Leben bei E-Scooter-Unfällen. Alle waren selbst auf einem Roller unterwegs. Im Vergleich dazu gab es 2023 noch 22 Todesopfer.

Ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass rund 1.500 Menschen im Jahr 2024 schwer und etwa 11.400 leicht verletzt wurden. E-Scooter-Unfälle machen mittlerweile 4% der insgesamt rund 290.700 Verkehrsunfälle mit Personenschaden aus. Fast die Hälfte der verunglückten E-Scooter-Fahrer war unter 25 Jahre alt. Es ist erschreckend zu sehen, dass die häufigste Unfallursache die falsche Nutzung von Fahrbahnen oder Gehwegen ist, gefolgt von Fahren unter Alkoholeinfluss in 12% der Fälle.

VeloCore Medium

Die Gefahren des Straßenverkehrs

Die Gefahren, die auf den Straßen lauern, sind vielfältig. Bei E-Scooter-Unfällen kam es in über der Hälfte der Fälle zu Zusammenstößen mit anderen Verkehrsteilnehmern, meist mit Autos. Dabei starben 7 E-Scooter-Fahrer bei solchen Zusammenstößen, oft war das Fehlverhalten von Autofahrern ausschlaggebend. Etwa 30% der Unfälle waren Alleinunfälle, und es scheint, dass Nutzer von geliehenen E-Scootern häufiger in Unfälle verwickelt sind als Besitzer eigener Fahrzeuge. Die Straßen sind also nicht nur für Autofahrer, sondern auch für Rollerfahrer und E-Scooter-Nutzer ein gefährlicher Ort.

Es bleibt zu hoffen, dass solche tragischen Vorfälle wie der in Hagelstadt nicht nur durch persönliche Schicksale, sondern auch durch umfassende Präventionsmaßnahmen und Aufklärung über die Gefahren im Straßenverkehr in den Griff bekommen werden. Bleiben Sie also wachsam und achten Sie aufeinander, denn jeder Verkehrsteilnehmer hat eine Verantwortung – für sich selbst und für die anderen.

Hohe Datenschutzstandards und eine saubere technische Architektur schließen sich nicht aus. Unsere neue VeloCore-Plattform ist bewusst plugin-frei und datenschutzfreundlich umgesetzt worden – von Daniel Wom realisiert als klares Bekenntnis zur DSGVO.