Am vergangenen Wochenende traf der Handball-Zweitligist ESV 1927 Regensburg im heimischen Stadion auf die Füchse Berlin. Mit einem Endstand von 32:39 (15:19) mussten die Regensburger eine bittere Niederlage einstecken. Trotz anfänglicher Hoffnung, als der ESV bis zur 24. Minute auf Augenhöhe mit dem Gegner spielte (14:14), kam es zu einem entscheidenden 5:1-Lauf der Füchse, der die Regensburger in Rückstand brachte.

Die erfolgreichsten Werferinnen für den ESV waren Julika Birnkammer und Franzi Peter, die jeweils sechs Tore erzielten, davon drei durch Siebenmeter von Peter. Melina Hahn steuerte fünf Tore bei. Auf Seiten der Füchse war Jonna Schaue mit neun Treffern die herausragende Spielerin. Dies war der zehnte Sieg in Folge für das Team aus Berlin, das nun die Meisterschaft aus eigener Kraft gewinnen kann, nachdem der Spitzenreiter HC Leipzig im Parallelspiel gegen Nürtingen mit 29:32 unterlag.

Trainerstimmen und Analyse

Trainer Bernhard Goldbach zeigte sich nach dem Spiel enttäuscht, akzeptierte jedoch die Niederlage und lobte die Erfahrung des Gegners. Er kritisierte das Verhalten seiner Spieler in Stresssituationen sowie die zahlreichen Ballverluste, die den ESV in Schwierigkeiten brachten. Sportlicher Leiter Robert Torunsky äußerte sich ebenfalls und stellte fest, dass der Gegner nicht auf dem gleichen Niveau sei. Besonders die Gegentore am Kreis und der körperliche Nachteil waren für Regensburg ein Problem.

Franzi Peter wies zudem auf die Schwierigkeiten bei Einzelaktionen hin, die gegen die physisch stark auftretenden Füchse zu kämpfen hatten. Diese Herausforderungen machten es dem ESV schwer, den Rückstand zu verringern, und letztlich mussten sie sich mit 32:39 geschlagen geben.

Blick nach vorne

Für den ESV Regensburg steht nun das nächste Spiel gegen den Bergischen HC an, der aktuell auf dem siebten Platz rangiert. Diese Partie wird entscheidend sein, um sich in der Tabelle weiterhin oben zu halten. Der ESV bleibt momentan auf dem sechsten Platz und hat noch einige Punkte zu holen, um die Saison erfolgreich abzuschließen.

Die Begegnung gegen die Füchse Berlin hat einmal mehr gezeigt, dass der Weg zur Spitze mit Herausforderungen gepflastert ist. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Mannschaft in den kommenden Spielen präsentiert und ob sie aus den gemachten Fehlern lernen wird. Weitere Informationen zu diesem Spiel finden Sie auf Heimat Sport und Kicker.