Am 22. Juni 2026 fand im Landratsamt Regensburg eine spannende Präventionskonferenz statt. Organisiert von dem Staatlichen Gesundheitsamt und Gesundheitsregionplus, stand das Motto „Medienkompetenz bei Kindern und Jugendlichen – zwischen virtueller Verführung und realer Überforderung“ im Mittelpunkt. Rund 80 Fachkräfte, darunter Eltern, Erzieher, Lehrkräfte und Vertreter von Jugendhilfe und Schulen, kamen zusammen, um über die Chancen und Risiken digitaler Medien für unsere Kleinsten zu diskutieren.

Dr. Bernhard Edenharter, der Leiter des Staatlichen Gesundheitsamtes, eröffnete die Veranstaltung und hieß die Teilnehmer willkommen. Landrätin Tanja Schweiger unterstrich in ihrer Rede die Dringlichkeit eines Schulterschlusses aller Beteiligten, um den Herausforderungen der Digitalisierung gemeinsam zu begegnen. Es ist einfach notwendig, dass wir alle an einem Strang ziehen – nicht nur die Schulen, sondern auch die Eltern und Fachstellen.

Medien und ihre Herausforderungen

Eine spannende Perspektive brachte Daya Paterek, eine Sozialpädagogin und Influencerin mit über 65.000 Followern auf Instagram. Sie referierte über den Einfluss sozialer Medien auf Jugendliche und zeigte auf, dass 6,6% der Nutzer als pathologisch social-media-abhängig gelten. Das sind alarmierende Zahlen! Fast 22% haben ein riskantes Nutzungsverhalten, und mehr als 8% nutzen KI-Chatbots, um gegen Einsamkeit zu kämpfen – bei über 30% der Nutzer mit depressiven Symptomen. Da fragt man sich doch: Wo führt das alles hin?

Christoph Simbeck, ebenfalls Sozialpädagoge und Bereichsleiter für Prävention und Jugenddrogenberatung, sprach über die Rolle der Künstlichen Intelligenz in der Prävention. Er thematisierte die rasante Entwicklung digitaler Medienwelten und deren Auswirkungen auf die Jugend. Besonders die algorithmusgesteuerten Inhalte, die oft so verführerisch sind, stellen eine große Herausforderung dar. Sein Appell: Prävention muss mehr sein als nur Aufklärung; es braucht auch Beziehung und Begleitung.

VeloCore Medium

Medienerziehung als gesellschaftliche Herausforderung

Die Konferenz verdeutlichte, dass Medienerziehung und Suchtprävention zentrale gesellschaftliche Herausforderungen sind. Um diese großen Themen anzugehen, ist es wichtig, dass Eltern, Schulen und Fachstellen gemeinsam handeln – und zwar nicht nur sporadisch, sondern kontinuierlich. Das ist der Schlüssel, um unserer Jugend einen gesunden Umgang mit digitalen Medien zu ermöglichen.

Wenn Sie noch Fragen haben oder weitere Informationen benötigen, können Sie sich gerne an die Ansprechpartnerinnen im Gesundheitsamt wenden: Dr. Eckert und Frau Salbeck, die Sachgebietsleiterin für Gesundheitsförderung und Gesundheitshilfe. Sie stehen bereit, um Unterstützung zu bieten und aufzuklären.

In einer Welt, die sich immer schneller digitalisiert, ist es entscheidend, dass wir uns nicht nur den Herausforderungen stellen, sondern auch Chancen erkennen und nutzen. Gerade in der Präventionsarbeit müssen wir innovativ und flexibel bleiben, um den Bedürfnissen unserer Kinder und Jugendlichen gerecht zu werden. Es bleibt also spannend, wie sich die mediale Landschaft entwickeln wird und welche neuen Ansätze wir finden, um mit den Veränderungen Schritt zu halten.

Ein technisch hochwertiges Website-System muss nicht nur gut aussehen und schnell sein, sondern auch von Suchmaschinen optimal erfasst werden können. Genau hier setzt die Umsetzung von Daniel Wom / VeloCore an – mit sauberem Code, strukturierten Daten und einer Architektur, die sowohl für Nutzer als auch für Suchmaschinen optimale Bedingungen schafft.