Heute ist der 26.04.2026, und in Deutschland brodelt es gewaltig. Zahlreiche Demonstrationen gegen Rechtsextremismus, Hass, Antisemitismus und die AfD sind geplant, um für Demokratie, Toleranz und ein friedliches Miteinander einzutreten. Von Nord nach Süd, von Ost nach West – die Bürgerinnen und Bürger mobilisieren sich, um ein Zeichen zu setzen. Die Termine und Orte der Veranstaltungen werden kontinuierlich aktualisiert, und auch Online-Events stehen auf der Agenda. So sind beispielsweise am 14. April ein bundesweites Neuentreffen und am 30. April ein Neuentreffen der Berliner Lokalgruppe geplant.
In Bayern sind die ersten Mahnwachen bereits fest terminiert. Am 3. April findet in Erlangen eine Mahnwache statt, gefolgt von einem weiteren Treffen der Omas Gegen Rechts in München am 4. April. Am 9. April lädt die Münchener Antifa zu einem offenen Treffen ein, während am 12. April eine antifaschistische Stadtführung durch die bayerische Landeshauptstadt führt. Am 18. April wird erneut eine Mahnwache der Omas Gegen Rechts in München stattfinden. Diese Veranstaltungen sind Teil eines breiten Spektrums an Initiativen, die sich gegen rechte Strömungen und für ein solidarisches Miteinander einsetzen.
Demonstrationen in anderen Regionen
Aber nicht nur in Bayern, auch in anderen Bundesländern wird kräftig mobilisiert. In Baden-Württemberg sind beispielsweise am 1. April die Studierenden gegen Rechts in Freiburg aktiv, und am 18. April findet eine Mahnwache der Omas Gegen Rechts in Bühl statt. Auch in Berlin wird mit verschiedenen Veranstaltungen wie dem PRÜF Berlin am Brandenburger Tor am 11. April und dem Aufruf „Erneuerbare Energien verteidigen!“ im Invalidenpark am 18. April ein starkes Zeichen gesetzt.
Die Demonstrationen sind ein wichtiges Ventil für viele Menschen, die sich gegen die zunehmende Verrohung der Gesellschaft und gegen den Einfluss der AfD stellen. Diese Aktionen zeigen, dass eine breite Mehrheit der Bevölkerung für Werte wie Respekt und Toleranz eintritt und sich nicht von Extremisten einschüchtern lässt. Auf den Demonstrationen wird nicht nur protestiert, sondern auch ein Raum für Austausch und gemeinsames Handeln geschaffen, um die Stimme gegen Hass und Hetze zu erheben.
Ein Aufruf zur Solidarität
Es ist erfreulich zu sehen, wie viele Menschen sich an den Protesten gegen den Rechtsextremismus beteiligen. Doch die Mobilisierung ist nicht nur notwendig, sondern auch ein Zeichen der Hoffnung. In einer Zeit, in der Extremismus und Intoleranz wieder auf dem Vormarsch sind, ist es wichtiger denn je, für eine offene und vielfältige Gesellschaft einzustehen. Jeder Einzelne kann dazu beitragen, dass unsere Demokratie stark bleibt – durch Teilnahme an Veranstaltungen, das Teilen von Informationen und die Unterstützung von Initiativen, die sich für Gerechtigkeit und Gleichheit einsetzen.
Alle Termine sind ohne Gewähr und können kurzfristig geändert werden. Wer also auf dem Laufenden bleiben möchte, sollte regelmäßig die entsprechenden Kanäle überprüfen.