Heute ist der 3. Mai 2026 und die Temperaturen hier in Pfaffenhofen an der Ilm sind mild. Die Sonne blitzt durch die Wolken, und während die Stadt auf den Tag wartet, brodelt es woanders: In ganz Deutschland sind zahlreiche Demonstrationen und Veranstaltungen gegen Rechtsextremismus geplant. Ein starkes Zeichen für Demokratie und Vielfalt wird gesetzt, während die Menschen zusammenkommen, um eine klare Botschaft zu senden.

Die Proteste sind in vollem Gange, und das nicht erst seit gestern. Bereits im Februar 2026 hat die Welle von Gegenprotesten gegen die AfD an Stärke gewonnen. In Düsseldorf-Garath formiert sich ein Bündnis, das sich gegen die Auftritte von Björn Höcke wehrt. Die AfD betrachtet diese Stadt als eine ihrer Hochburgen, was die Mobilisierung der Zivilgesellschaft nur umso dringlicher macht. Und ja, auch in Dortmund wird lautstark protestiert, während Tausende gegen den Empfang der AfD im Rathaus auf die Straße gehen. Es ist ein eindrucksvolles Bild von Solidarität und Entschlossenheit.

Wichtige Termine und Veranstaltungen

In Baden-Württemberg und Bayern stehen einige bedeutende Termine auf der Agenda, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Am 1. Mai 2026 etwa findet in Erlangen um 15:00 Uhr eine Mahnwache unter dem Motto „Unterschreibe für AfD Verbot Jetzt“ statt. Ein Tag später, am 2. Mai, versammeln sich die „Omas gegen Rechts“ in München um 11:00 Uhr. Es ist einfach großartig zu sehen, wie sich die Generationen zusammenschließen, um für eine bessere Zukunft zu kämpfen!

Und das ist noch nicht alles. In Heidelberg startet am 3. Mai um 19:00 Uhr ein offenes Plenum mit dem Titel „widersetzen Mobi AG“. In Landshut gibt es am 12. Mai um 19:30 Uhr ein offenes Treffen – den Runden Tisch gegen Rechts. Diese Events sind nicht nur ein Aufruf zum Handeln, sondern auch eine wunderbare Gelegenheit, Gleichgesinnte zu treffen und sich auszutauschen.

Aber auch außerhalb von Bayern und Baden-Württemberg brodelt es. In Berlin beispielsweise wird am 3. Mai um 16:00 Uhr am Bebelplatz ein Event unter dem Motto „Nächster Halt: Sonntag!“ veranstaltet. Es ist eine Bewegung, die sich über die Grenzen hinweg ausbreitet und in vielen Städten wie Hamburg, Bremen und Sachsen Anhalt seinen Widerhall findet.

Ein starkes Zeichen der Zivilgesellschaft

Die Zahl der Demonstrationen ist beeindruckend. Zehntausende Menschen haben sich 2026 bereits mobilisiert, um ein deutliches Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen. Die Umfragewerte für die AfD sind alarmierend – bundesweit bei 26%, in Ostdeutschland sogar bis zu 40%. Das sorgt für Besorgnis, besonders vor den bevorstehenden Wahlen in mehreren Bundesländern. Es ist ein Superwahljahr, und die Menschen sind besorgt über mögliche rechtsextreme Regierungsbeteiligungen.

Die Organisatoren der Anti-AfD-Demonstrationen sind vielfältig: DGB, ver.di, lokale Bündnisse und natürlich die „Omas gegen Rechts“, die in vielen Städten mit ihren Mahnwachen präsent sind. Es ist schön zu sehen, wie digitale Vernetzung und soziale Medien zur Mobilisierung beitragen. Die Mehrheit der Veranstaltungen verläuft friedlich und kreativ, und es wird deutlich, dass das Engagement der Zivilgesellschaft ungebrochen ist.

In diesen herausfordernden Zeiten ist es wichtig, dass die Menschen zusammenstehen. Die Proteste sind nicht nur ein Zeichen gegen die AfD, sondern auch eine klare Haltung für Demokratie und Vielfalt. Die kommenden Wochen werden entscheidend sein, und wir dürfen gespannt sein, wie sich die Situation weiterentwickelt. Die Atmosphäre ist aufgeladen, und es bleibt zu hoffen, dass das Licht der Zivilgesellschaft weiterhin hell strahlt, egal wo es hinführt.