Heute ist der 18.07.2026 und in Bayern, wie auch in vielen anderen Bundesländern, brodelt es auf den Straßen. Zahlreiche Demonstrationen gegen Rechtsextremismus, Hass und Hetze sind im Gange. Der Sommer 2026 hat sich zu einem Schauplatz für den Kampf um Demokratie und Toleranz entwickelt. Die Menschen versammeln sich, um für ein friedliches Miteinander einzutreten und ein klares Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen. Es ist einfach wichtig, dass wir nicht weggucken!

Die Demos sind nicht nur auf die großen Städte beschränkt. Auch in Erlangen und München haben sich bereits Mahnwachen etabliert. In der bayerischen Landeshauptstadt, am 4. Juli, war die Atmosphäre elektrisierend – Menschen unterschiedlichster Herkunft und Überzeugungen kamen zusammen, um ihre Stimme zu erheben. Die Vielfalt war beeindruckend, und man konnte die Solidarität förmlich spüren. Gleichzeitig fanden in anderen Städten, wie beispielsweise Freiburg, offene Treffen und Diskussionsrunden statt, um über die Herausforderungen des Rechtsradikalismus zu sprechen.

Ein Blick über den Tellerrand

Doch der Blick über die bayerischen Grenzen hinaus zeigt, dass der Kampf gegen Rechtsextremismus deutschlandweit von Bedeutung ist. In Thüringen beispielsweise erlebte man 2024 eine alarmierende Wende, als eine rechtsextreme Partei die stärkste Kraft nach 1945 wurde. 2025 war dann ein weiteres Jahr, das die Auseinandersetzung mit dem Thema in den Fokus rückte. Die AfD hat sich als ernstzunehmende politische Kraft etabliert, und ihre Präsenz hat sich nicht nur im Osten, sondern auch im Westen Deutschlands verstärkt. Die Zivilgesellschaft zeigt jedoch Widerstand. Initiativen wie „Omas gegen Rechts“ und viele CSD-Veranstaltungen, die in diesem Jahr stattfanden, haben sich gegen rechtsextreme Übergriffe behauptet.

Besonders in ländlichen Regionen normalisiert sich die Präsenz der AfD. Die Rückkehr von Donald Trump ins Weiße Haus hat nicht gerade zur Entspannung beigetragen. Internationalen Verbindungen und populistische Rhetorik geben der AfD Aufwind. Es ist beunruhigend, wenn man bedenkt, dass rechtsextreme Straftaten 2025 um fast 50 Prozent angestiegen sind. Und auch die Jugend bleibt nicht unberührt: Neonazi-Gruppierungen und völkische Ideologien finden zunehmend Anklang, während der Einfluss der AfD in Schulen wächst.

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Demonstrationen als Zeichen der Hoffnung

Aber es gibt auch Lichtblicke! Die Demonstrationen und Mahnwachen sind nicht nur ein Abbild der Sorgen, sondern auch ein Symbol der Hoffnung. Die Menschen sind bereit, sich zu wehren, ihre Stimme zu erheben und für eine offene Gesellschaft zu kämpfen. In diesem Sinne sind die geplanten Online-Events, wie das Neuentreffen für den Aktionstag am 14. Juli, eine wichtige Ergänzung zum physischen Protest. Die Organisationen arbeiten hart daran, die Termine auf dem Laufenden zu halten, um sicherzustellen, dass jeder die Möglichkeit hat, aktiv zu werden und mitzumachen.

Allein in Bayern fanden am 11. Juli CSD-Veranstaltungen in mehreren Städten statt – ein weiteres Zeichen der Solidarität und des Zusammenhalts. Die Menschen kamen zusammen, um nicht nur für ihre Rechte zu kämpfen, sondern auch um zu zeigen, dass Vielfalt und Toleranz in unserer Gesellschaft eine zentrale Rolle spielen sollten. In diesen turbulenten Zeiten ist das ein wichtiges Signal!

Was wird 2026 bringen? Eine Frage, die in den Köpfen vieler Menschen umhergeht. Werden wir aus den Erfahrungen von 2025 lernen und die Zivilgesellschaft stärken? Oder wird der Druck der Extremisten weiter zunehmen? Eines ist sicher: Die Proteste zeigen, dass wir nicht stillschweigend zusehen werden, wenn Hass und Gewalt um sich greifen. Die kommenden Monate werden entscheidend sein, um zu erkennen, ob wir es schaffen, die Demokratie zu verteidigen und eine inklusive Gesellschaft aufzubauen.

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