Heute ist der 3.07.2026, und in Passau gibt es aufregende Neuigkeiten aus der Region. Das Landratsamt Passau hat den Sofortvollzug für das Pumpspeicherprojekt Riedl bei Untergriesbach angeordnet. Ja, ihr habt richtig gehört! Trotz laufender Klagen kann nun der Bau beginnen. Ein mutiger Schritt, der nicht nur die Energiewende in Bayern und Österreich vorantreibt, sondern auch das öffentliche Interesse klar unterstreicht.

Die Verbund AG, die künftig als Betreiber fungiert, hat bereits die Umsetzbarkeit des Projekts bestätigt. Man sagt, dass der Antrag für den Sofortvollzug am 2. Juni von der Donaukraftwerk Jochenstein AG eingereicht wurde. Für die Umweltfreunde unter uns: Ökologische Monitoringschritte und die Ausschreibungen für die Anlagenteile sollen noch diesen Sommer starten. Die baulichen Arbeiten sind für den Winter 2026/2027 eingeplant. Na, das klingt doch nach einem Plan, oder?

Ein wichtiger Schritt für die Energietransformation

Das Pumpspeicherkraftwerk Riedl wird als europäisches Projekt von gemeinschaftlichem Interesse eingestuft. Mit einer Speicherkapazität von 3,5 Millionen Kilowattstunden und einer Leistung von über 300 Megawatt könnte es den Tagesbedarf von etwa 350.000 Haushalten decken. Das ist eine Hausnummer! Der Energiespeicher soll volkswirtschaftliche Schäden durch die Überproduktion von Solarstrom verhindern. Ein echtes Plus für die Region und die Umwelt.

Der Planfeststellungsbeschluss wurde bereits im September 2025 übergeben, und Klagen, unter anderem vom Bund Naturschutz und der Interessengemeinschaft RiGoJo, konnten bis zum 11. November 2025 eingereicht werden. Interessanterweise können die Kläger zwar einstweiligen Rechtsschutz beantragen, doch die Arbeiten dürfen ohne gegenteiligen gerichtlichen Beschluss fortgesetzt werden. Ein gewagter Schritt, der nicht allen gefällt.

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Investitionen und Zukunftsperspektiven

Die Verbund AG ist seit 1952 in Bayern aktiv und betreibt bereits 22 Laufwasserkraftwerke mit einer Gesamtleistung von rund 1.040 Megawatt. Mit dem Projekt Riedl erhöht sich das Investitionsvolumen der Verbund AG in die bayerische Wasserkraft auf rund 1,7 Milliarden Euro bis 2030. Das sind stolze Zahlen, die zeigen, dass man hier nicht mit Kleinigkeiten spielt. Verbund-CEO Michael Strugl hat sich positiv zur Entscheidung geäußert und sieht darin eine Möglichkeit, Verzögerungen zu vermeiden. Der Optimismus ist spürbar!

In einer Zeit, in der die Energiefrage uns alle betrifft, wird das Pumpspeicherprojekt Riedl nicht nur ein wichtiger Baustein für die regionale Energieversorgung sein, sondern auch ein Zeichen für den Fortschritt in der Energiewende. Es bleibt abzuwarten, wie die rechtlichen Auseinandersetzungen weitergehen werden, aber eines ist sicher: Die Vorfreude auf ein nachhaltiges und zukunftsorientiertes Projekt ist groß.

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