Heute ist der 13.07.2026, und auf den ersten Blick mag es so wirken, als ob in Ostallgäu alles beim Alten bleibt. Doch weit gefehlt! Die Mitgliederversammlung des Tourismusverbands Ostallgäu e. V. hat frischen Wind in die Region gebracht. Landrat Bernd Stapfner hat betont, dass der Tourismus im Einklang mit dem Lebensraum entwickelt werden muss – eine Ansage, die nicht nur gut klingt, sondern auch dringend nötig ist. Der Fokus liegt klar auf einer sozialverträglichen und zukunftsfähigen Ausrichtung des Tourismus, die sowohl Einheimischen als auch Gästen zugutekommt.

Gerade in Zeiten, in denen Nachhaltigkeit und Achtsamkeit großgeschrieben werden, sind die neuen Initiativen des Verbands ein Lichtblick. Geschäftsführer Sebastian Gries hat die positive Alltagswahrnehmung des Tourismus hervorgehoben. Themen wie Akzeptanz, Rücksicht und Klimaanpassung sollen bis 2025 ganz oben auf der Agenda stehen. Und das ist auch gut so! Ein besonderes Augenmerk gilt dabei Angeboten wie „Wandern im Winter“ und der neuen Wintererlebniskarte, die dazu beitragen, die Besucherströme besser zu verteilen. Mit der Kampagne „Rücksicht macht Wege breit“ wird ein achtsames Miteinander gefördert – das klingt fast nach einem Aufruf zur Freundlichkeit, oder?

Die Neuwahlen und die Zukunft des Tourismus

Ein weiterer spannender Punkt der Versammlung war die Neuwahl des Vorstands. Bernd Stapfner bleibt als Erster Vorsitzender an Bord, und mit Stefan Rinke als Zweitem Vorsitzenden hat das Team auch einen starken Partner an seiner Seite. Die Beisitzenden – darunter so bekannte Gesichter wie Michael Eichinger, Stefan Fredlmeier und Eva Schabel – werden sicher mit frischem Elan an die Arbeit gehen. Die Verabschiedung der Vorstandsmitglieder der letzten Amtszeit, darunter Maria Rita Zinnecker, hat einen Hauch von Nostalgie in die Luft gelegt. So viele Ideen, so viele Erinnerungen!

Und apropos Ideen: Ein ganz wichtiges Thema ist die Förderung junger Talente im Tourismus. Im Rahmen des Tourismusforums 2024, das von der ehemaligen Landrätin Maria Rita Zinnecker eröffnet wurde, haben mehr als 100 Teilnehmende – von jungen Unternehmern bis hin zu Auszubildenden – ihre Visionen und Erfahrungen geteilt. Es wurde diskutiert, wie man junge Menschen für eine Karriere im Tourismus begeistern kann. Die Veranstaltung in der Waldbrand Destillerie war ein voller Erfolg, und die Plätze waren bis auf den letzten Stuhl besetzt. Die moderierten Dialoge und Werkstätten boten Raum für kreative Ideen. Wie können wir die bestehenden Unterstützungsangebote für Gründer und Fachkräfte sichtbarer machen? Eine zentrale Frage, die viele Anwesende beschäftigt hat.

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Schulische Einbindung und Herausforderungen

Ein weiterer wichtiger Punkt war die Einbindung touristischer Berufe in die schulische Berufsorientierung. Die jungen Leute von heute müssen schon früh mit den Möglichkeiten in der Branche vertraut gemacht werden. Das hat auch die Auszubildenden der Berufsschule Ostallgäu in einem beeindruckenden Videobeitrag unterstrichen. Sie haben ihre Motivation für den Tourismus geteilt – und das hat so manchem das Herz erwärmt. Die Herausforderungen sind jedoch nicht zu unterschätzen. Die Komplexität der Vorschriften kann Gründer ganz schön ins Schwitzen bringen. Vorschläge wie Gründerpaten und Verwaltungslotsen könnten hier eine wertvolle Unterstützung bieten.

Im Rahmen des Forums hat auch Gastreferent Tobias Woitendorf vom Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern die Gemeinsamkeiten und Herausforderungen in der Tourismusentwicklung angesprochen. Manfred Hegedüs von der Sparkasse Allgäu legte dar, wie Unternehmen ihre Arbeitgeberattraktivität im Wettbewerb um Talente nutzen können. Ein spannendes Thema, das in Zeiten des Fachkräftemangels an Bedeutung gewinnt.

Die Zukunft des Tourismus in Ostallgäu ist also in Bewegung – und das ist auch gut so. Denn die enge Verbindung zwischen Tourismus und der Zukunftsfähigkeit der Region ist nicht nur eine Floskel, sondern ein entscheidendes Ziel. Die Initiativen des Tourismusverbands und die aktive Teilnahme der jungen Generation versprechen eine lebendige Weiterentwicklung der Region. Man darf gespannt sein, was die kommenden Jahre bringen!

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