Heute ist der 12.05.2026 und die politische Landschaft im Ostallgäu erstrahlt in frischem Grün. Nach den Kommunalwahlen hat sich die Grüne Kreistagsfraktion neu formiert und bringt frischen Wind in die Gremien. Mit sechs neuen Gesichtern, darunter Johannes Erd aus Nesselwang, der sich als Landratskandidat beworben hat, und Elisabeth Schleburg, die als Kreissprecherin in Marktoberdorf aktiv ist, wird der Kreistag jetzt bunter. Auch Maria Wißmiller aus Bernbach, Anna Verena Jahn aus Füssen, Andreas Felsl aus Buchloe und Georg Martin aus Marktoberdorf haben ihren Platz gefunden.

Besonders bemerkenswert ist, dass die Fraktion paritätisch besetzt ist, also gleich viele Frauen wie Männer im Boot sitzen. Das ist in der heutigen Zeit mehr als wichtig! Wiedergewählt wurden die erfahrenen Dr. Günter Räder, der als Kreissprecher agiert, und Heike Eggensberger, die sich als Ortssprecherin und Kreisrätin in Füssen engagiert. Sie bringen jede Menge Erfahrung mit, während die neuen Mitglieder ein frisches, dynamisches Bild abgeben.

Ein Abschied und ein Neuanfang

Doch während die Grüne Fraktion in neue Höhen aufsteigt, müssen wir auch einen Blick zurück werfen. Neun langjährige Mandatsträger haben den Kreistag verlassen, darunter Persönlichkeiten wie Gertrud Kustermann und Dr. Ulla Schuster. Ihr langjähriger Einsatz hat die Kommunalpolitik im Landkreis geprägt, und es wird schwer sein, sie zu ersetzen. Christine Räder und Hubert Endhardt scheiden ebenfalls aus dem Kreistag aus, bleiben jedoch in den Gemeinderäten aktiv. Ein kleiner Trost in dieser Zeit des Wandels!

Die aktuellen Wahlresultate zeigen, dass die Grünen zwar in Füssen auf vier Sitze wachsen konnten, aber im Kreistag insgesamt einen kleinen Rückschritt hinnehmen mussten. Johannes Erd erzielte zwar respektable 14,4% in der Landratswahl, scheiterte jedoch an der Stichwahl, die am 22. März zwischen Andreas Bauer von der CSU und Bernd Stapfner von den Freien Wählern stattfand. In den verschiedenen Stadträten sieht es ähnlich aus: In Marktoberdorf hat die Grüne Fraktion nun nur noch drei Sitze, und in Obergünzburg sieht es nicht besser aus.

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Eine neue Generation

Dennoch: Die Grüne Kreistagsfraktion hat nun acht Sitze, auch wenn das kleiner ist als zuvor. Erstmals sind Kreisrätinnen aus allen Ortsverbänden im Kreistag vertreten. Ein Zeichen, dass die Grünen im Ostallgäu auf einen Generationenwechsel setzen. Vielleicht ist es genau das, was die Politik hier braucht – frische Ideen und neue Perspektiven! Der Frauenanteil ist zwar gesunken, aber die Mindestparität ist weiterhin gewährleistet. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die neue Fraktion in den kommenden Monaten entwickeln wird.

Die Notwendigkeit, konstruktive Kompromisse über Parteigrenzen hinweg zu finden, wird für alle Beteiligten eine große Herausforderung darstellen. Doch genau darin liegt auch die Chance für eine stärkere Zusammenarbeit und ein harmonisches Miteinander im Kreistag. Die Bürgerinnen im Ostallgäu können sich auf eine spannende politische Zukunft freuen!