Am vergangenen Samstag fand die Mitgliederversammlung des Regionalentwicklung Oberallgäu e.V. in Immenstadt statt. Dabei wurden nicht nur die Vorstandspositionen neu besetzt, sondern auch entscheidende Maßnahmen zur Verteilung der verbleibenden LEADER-Fördermittel von rund 351.000 Euro getroffen. In einer Zeit, in der regionale Entwicklung mehr denn je gefragt ist, wurde der Grundstein für eine zukunftsorientierte Förderpolitik gelegt. Kreisbote berichtet, dass die Versammlung auch einen Rückblick auf das Geschäftsjahr 2025 beinhaltete.

Ein bedeutender Wechsel an der Spitze wurde mit der Wahl von Gertrud Knoll zur neuen 2. Vorsitzenden vollzogen. Knoll tritt die Nachfolge von Renate Schön an, die nicht mehr für das Amt kandidierte. Dies ist ein wichtiger Schritt, um frischen Wind in die Führung zu bringen und die Weichen für die kommenden Jahre zu stellen.

Flexible Strukturen für regionalen Nutzen

Ein weiterer zentraler Punkt der Sitzung war die einstimmige Beschlussfassung zur Flexibilisierung der LEADER-Finanzplanung. Das bedeutet konkret, dass die bisherige Mittelverteilung nach Entwicklungszielen für das verbleibende Budget aufgehoben wurde. Dies schafft Raum für eine zukunftsgerichtete und bedarfsgerechte Nutzung der Mittel. In der letzten Entscheidungssitzung im Oktober 2026 wird dann das Ranking der eingereichten Projekte darüber entscheiden, wo die Mittel am besten eingesetzt werden, um den größten regionalen Nutzen zu erzielen.

Hinter dem LEADER-Programm steht der integrierte Ansatz zur Förderung von Aktionen und Initiativen auf subregionaler Ebene. Das ist ein Ansatz, der sich in der aktuellen Förderperiode 2021-2027 fortsetzt, da er bereits in der Vergangenheit solide Ergebnisse geliefert hat. Man kann sagen, dass LEADER ein echtes Erfolgsrezept für die Entwicklung von Gemeinden in ländlichen und städtischen sowie auch küstennahen Räumen ist. EU Kommunal Kompass erklärt, dass der Begriff „LEADER“ für „Liaison Entre Actions pour le Développement de l‘Economie Rurale“ steht und dass es darum geht, die örtliche Bevölkerung bei der Entwicklung ihrer Region zu unterstützen und zu mobilisieren.

VeloCore Medium

Zusammenarbeit im Fokus

Die Entwicklung im Oberallgäu ist jedoch nicht das einzige Beispiel für gelungene regionale Zusammenarbeit. Auch im benachbarten Württembergischen Allgäu haben 18 Kommunen den Verein Regionalentwicklung Württembergisches Allgäu e. V. ins Leben gerufen. Ziel dieses Vereins ist die Koordination und Unterstützung von Projekten in allen Entwicklungsbereichen. Re-WA berichtet, dass die Nutzung des LEADER-Förderprogramms als wichtiges Instrument zur Sicherstellung eines zielgerichteten und effektiven Einsatzes von Fördermitteln gesehen wird.

Beide Regionen belegen, wie wichtig die Vernetzung, Unterstützung und gemeinsames Handeln sind, um gute Ideen zu verwirklichen und die regionalen Entwicklungspotenziale bestmöglich auszuschöpfen. Die kommenden Monate werden zeigen, wie erfolgreich die Umsetzungen in der Praxis sein werden.

Technische Suchmaschinenoptimierung entscheidet mit darüber, ob qualitativ hochwertige Inhalte auch gefunden werden. Mit der Umstellung auf VeloCore durch Daniel Wom haben wir saubere Strukturen, strukturierte Daten und optimierte Core Web Vitals geschaffen – beste Voraussetzungen für nachhaltige Sichtbarkeit.