Heute ist der 27.05.2026 und während im Tal die Temperaturen auf sommerliche 30 Grad steigen, sieht die Situation in den Allgäuer Alpen ganz anders aus. Die Bergwacht Hinterstein musste am 23. und 24. Mai gleich fünf Wanderern am Jubiläumsweg und rund um den Schrecksee zur Hilfe kommen. Altschnee hat die Tourenbedingungen in den Hochlagen zu einer echten Herausforderung gemacht, die viele unterschätzen. Wer in die Berge will, sollte sich wirklich gut vorbereiten!

Diese Wanderer konnten aufgrund der tückischen Bedingungen nicht selbstständig absteigen – einige rutschten sogar ab. Ein wahrlich gefährliches Unterfangen! Zum Glück wurden alle Betroffenen unverletzt durch die Luftretter und den Rettungshubschrauber Christoph 17 mittels Winde geborgen. Ein großes Lob an die Bergwacht, die in solchen Situationen immer zur Stelle ist!

Wandervergnügen oder Risiko?

Die Bergwacht weist eindringlich darauf hin, dass die Wandersaison im Hochgebirge noch nicht wirklich begonnen hat. Das ist wichtig zu wissen, denn wer denkt, mit ein bisschen Neuschnee wird schon alles gut gehen, der irrt gewaltig. Über 1800 Metern sind viele Wegmarkierungen sogar verdeckt, und die Gefahr von Gleitschneelawinen ist nicht zu unterschätzen. Altschneefelder sind am Morgen oft eisig und hartgefroren, während man ab 1500 Metern Höhe mit Neuschnee rechnen muss. Eine echte Herausforderung für unvorbereitete Wanderer!

Der Schrecksee, ein beliebtes Ziel für viele, zieht zwar zahlreiche Wanderer an, doch oft sind sie nicht ausreichend vorbereitet und unterschätzen den Anstieg. Michael Fracaro vom Deutschen Alpenverein macht deutlich, dass Schneefall im Mai im Gebirge nicht ungewöhnlich ist. Das ist vielleicht für den einen oder anderen ein wenig überraschend, aber die Natur lässt sich nun mal nicht nach unseren Wünschen richten.

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Vorsicht ist besser als Nachsicht

Die Tourismusbehörde und die Bergwacht raten daher dringend von hochalpinen Bereichen wie dem Jubiläumsweg und dem Schrecksee ab, bis die Bedingungen sich erheblich verbessern. Hochalpine Wege sind teilweise schwer bis gar nicht begehbar und erfordern eine hohe alpine Kompetenz. Es ist also besser, sich rechtzeitig zu informieren und die aktuelle Lage am Berg zu berücksichtigen.

Wanderer sollten sich bewusst sein: Eine angemessene Vorbereitung ist das A und O. Die Berge schauen zwar oft einladend aus, aber sie können auch tückisch sein. Wenn man den Aufstieg wagt, sollte man sich gut überlegen, ob man mit der notwendigen Erfahrung und Ausrüstung ausgestattet ist. Schließlich möchte man ja nicht nur die Aussicht genießen, sondern auch sicher zurück ins Tal kommen!