Aufwind für das Oberallgäu: Frische Fördermittel für Kultur und Soziale Infrastruktur
Heute ist der 30.05.2026 und im Oberallgäu gibt es Grund zur Freude! Der Stiftungsrat der Bayerischen Landesstiftung hat frische Fördermittel für gleich mehrere spannende Projekte bewilligt. Das sorgt für Aufwind in der Region, besonders in den Bereichen Kultur und soziale Infrastruktur. Staatsminister Eric Beißwenger hat sich jüngst über die positiven Entscheidungen des Stiftungsrats informiert, der unter satten 279 Anträgen aus dem Kultur- und Sozialbereich die Spreu vom Weizen trennte. Von den 38 Anträgen aus Schwaben wurden 37 bewilligt, was eine beeindruckende Erfolgsquote ist. Mit einer Gesamtfördersumme von 1.508.489 Euro für den Regierungsbezirk Schwaben wird hier ordentlich Geld in die Hand genommen.
Besonders herausragend sind die geförderten Projekte im südlichen Oberallgäu. Die Special Olympics Winterspiele Bayern 2027, die in Sonthofen und den Hörnerdörfern stattfinden werden, erhalten eine Förderung von 20.000 Euro. Das ist nicht nur ein finanzieller Schub, sondern auch ein großes Zeichen der Unterstützung für die Athleten. Zudem freut sich die Kath. Filialkirchenstiftung St. Jodokus über 3.000 Euro für die dringend benötigte Dachinstandsetzung der Kirche in Bad Oberdorf. Ein kleiner, aber wichtiger Schritt zur Erhaltung kultureller Stätten.
Städtebauförderung für Blaichach und darüber hinaus
Ein weiterer Lichtblick ist die Sanierung des Ortskerns von Blaichach, die mit 30.000 Euro aus dem Bayerischen Städtebauförderungsprogramm 2026 unterstützt wird. Auch andere Gemeinden profitieren von dieser Förderung: Scheidegg erhält ebenfalls 30.000 Euro, während Sigmarszell mit einer stattlichen Summe von 1,163 Millionen Euro rechnen kann. Kirchheim in Schwaben und Türkheim dürfen sich über jeweils 40.000 und 30.000 Euro freuen. Die Zielrichtung dieser Gelder ist klar: Ortszentren stärken, Denkmalschutz fördern und die soziale Infrastruktur verbessern. Anna Rasehorn, Landtagsabgeordnete aus Schwaben, hat betont, dass diese Zuwendungen zwar hilfreich sind, aber nur einen kleinen Teil der Gesamtkosten abdecken – zwischen 2 und 9 Prozent sind nicht gerade viel.
Doch das ist noch nicht alles! Auch in anderen Teilen der Region wird kräftig investiert. In Bad Hindelang, Lindau und Mindelheim fließen Mittel für Kirchen- und Gebäudesanierungen. So erhält die Katholische Pfarrkirchenstiftung St. Stephan in Mindelheim 22.500 Euro für die statische Instandsetzung der Friedhofskapelle. Und in Lindau freut sich ein denkmalgeschütztes Gebäude über 40.000 Euro für die Außenrenovierung. Hier wird deutlich, dass die Bayerische Landesstiftung nicht nur ein Auge auf die großen Projekte hat, sondern auch die kleinen, aber feinen Dinge nicht vergisst.
Ein bedeutender Schritt für die Region
Die Bayerische Landesstiftung ist eine gemeinnützige Institution des Freistaats Bayern, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, kulturelle und soziale Projekte zu unterstützen. Die Fördersummen reichen von kleinen Beträgen bis hin zu Millionenbeträgen in Ausnahmefällen. In Bayern profitieren insgesamt 245 Städte, Märkte und Gemeinden von rund 58 Millionen Euro an Fördermitteln. Diese Gelder sind nicht nur Zahlen auf einem Papier, sondern sie bringen Leben in die Orte, schaffen Perspektiven und tragen maßgeblich zur Lebensqualität der Menschen bei. Beißwenger hat es treffend formuliert: Die Förderung ist essenziell für die Erhaltung von Stadt- und Ortskernen.
In diesen turbulenten Zeiten ist es umso wichtiger, dass solche Projekte ins Leben gerufen und unterstützt werden. Sie bringen nicht nur frischen Wind in die Region, sondern stärken auch das Gemeinschaftsgefühl. Man kann nur hoffen, dass diese Förderungen nicht nur kurzfristige Lösungen bieten, sondern langfristige Perspektiven schaffen. Das Oberallgäu hat viel zu bieten, und mit diesen Initiativen wird der Weg für eine blühende Zukunft geebnet.


