Heute ist der 20.04.2026 und in Nürnberg tut sich einiges im Hinblick auf die Fußgängermobilität, speziell im Stadtteil St. Johannis. Hier wird derzeit ein spannendes Projekt ins Leben gerufen, das darauf abzielt, die Fußgängerfreundlichkeit zu erhöhen. Die Stadt hat es sich zur Aufgabe gemacht, mehr Menschen dazu zu bewegen, ihre Wege zu Fuß zurückzulegen und sich dabei sicher zu fühlen. Ein großes Anliegen, das nicht nur der Gesundheit, sondern auch der Lebensqualität in der Stadt zugutekommt.

Der Auftakt zu diesem Projekt „Fußgängerfreundliche Stadtteile“ findet am 23. April 2026 im Eckstein, Burgstraße 1-3, um 18 Uhr statt. Hier sind alle Bürger eingeladen, ihre Ideen und Wünsche einzubringen. Die Onlinebeteiligung wird bis zum 17. Mai 2026 möglich sein. Unter diesem Link können Anregungen und Erfahrungen aus der Fußgängerperspektive geteilt werden. Themen wie Sicherheit, Verkehrsüberwachung, Barrierefreiheit, Gehwegparken und die Aufenthaltsqualität stehen dabei im Vordergrund.

Gemeinsam für eine bessere Fußgängermobilität

Am 24. Juni 2026 folgt dann ein Stadtteilspaziergang, der um 17 Uhr am Palmplatz startet. Dieser Spaziergang wird die Rückmeldungen aus der Onlinebeteiligung und der Auftaktveranstaltung aufgreifen und direkt in die Planung einfließen. Es ist eine hervorragende Gelegenheit für die Bürger, aktiv an der Gestaltung ihrer Umgebung mitzuwirken. Die Ergebnisse der gesamten Beteiligungsphase sollen schließlich in konkrete Maßnahmen umgesetzt werden, die Anfang 2027 bei einer öffentlichen Abschlussveranstaltung vorgestellt und dem Stadtrat zur Beschlussfassung vorgelegt werden.

Das Projekt ist Teil des umfassenden „Mobilitätsbeschlusses für Nürnberg“ und der Fußverkehrsstrategie der Stadt. Es knüpft an vorangegangene Modellprojekte aus den Jahren 2023 und 2024 an, die erfolgreich in den Stadtteilen Rennweg, Wöhrd, St. Leonhard und Schweinau umgesetzt wurden. Nun liegt der Fokus auf dem Gebiet zwischen Pegnitz, Altstadtring, Bucher Straße und Nordwestring, was eine zentrale Rolle für die Fußgängerfreundlichkeit in Nürnberg spielt.

Ein Gewinn für alle!

Die Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein St. Johannis-Schniegling-Wetzendorf zeigt, dass die Stadtverwaltung die Anliegen der Bürger ernst nimmt und aktiv einbezieht. Durch die Möglichkeit, sowohl positive als auch negative Beispiele zu melden, entsteht ein umfassendes Bild der aktuellen Situation für Fußgänger. So kann die Stadt gezielt an den Schwachstellen arbeiten und das Fußgängernetz nachhaltig verbessern.

In einer Zeit, in der urbaner Raum immer knapper wird, ist es umso wichtiger, dass auch die Fußgänger ein sicheres und angenehmes Umfeld vorfinden. Dieses Projekt ist ein Schritt in die richtige Richtung und könnte als Vorbild für andere Stadtteile und Städte dienen. Nürnberg zeigt hier, dass es bei der Mobilität nicht nur um technische Lösungen, sondern vor allem um Menschen und deren Bedürfnisse geht.