In der malerischen Region Nürnberger Land hat sich seit Ostern so einiges getan. Die „obstlosen Wochen“ in den Kindergärten von Hersbruck sind passé! Ein Grund zur Freude, denn die Kinder dürfen sich wieder auf ein gesundes und leckeres Frühstück freuen. Das Unternehmen Hewa hat sich dieser Mission angenommen und bringt nun jeden Montag frisches Obst und Gemüse direkt vom Hutzelhof. Das ist nicht nur eine willkommene Abwechslung für die kleinen Gaumen, sondern auch ein Schritt, um die Ernährung der Kinder nachhaltig zu verbessern.

Auf einen Schlag ist der Montag wieder zum Lieblingstag der Kleinen geworden. Hewa-Geschäftsführer Harald Kiesl hat betont, wie wichtig die lokale Verankerung für die Firma ist. Mit der Unterstützung von Kindergärten, Schulen und sozialen Einrichtungen in der Stadt wird nicht nur die Gemeinschaft gestärkt, sondern auch die wertvolle Verbindung zu regionalen Anbauern wie dem Hutzelhof gefestigt. Dieser liefert ausschließlich Obst und Gemüse aus kontrolliert ökologischem Anbau. Das bedeutet, dass die Kinder mit handlichem, kindgerechtem Bio-Obst und -Gemüse wie Äpfeln, Birnen, Bananen, Gurken, Möhren und Paprika versorgt werden. Ein Hoch auf die gesunde Ernährung!

Ein Blick auf die Herausforderungen

Doch nicht alles läuft reibungslos. Im vergangenen Jahr haben die EU und der Freistaat die Mittel für das EU-Schulprogramm gekürzt. Das hat dazu geführt, dass frisches Obst und Gemüse nicht mehr in allen Schulwochen angeboten werden kann. Diese Entwicklung ist bedauerlich, insbesondere wenn man bedenkt, wie wichtig eine pflanzenbetonte Ernährung für die Gesundheit der Kinder ist. Fachkreise sind sich einig über die Vorteile dieser Ernährungsweise, und das Wecken des Interesses an der Lebensmittelvielfalt ist ein Ziel, das man nicht aus den Augen verlieren sollte.

Die Fortbildungsmöglichkeiten für Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte sind hier von zentraler Bedeutung. Sie sollen dazu ermutigt werden, die Ernährungsempfehlungen mit Neugier und Selbstbestimmtheit umzusetzen. Die Fortbildung umfasst neun Gelingensfaktoren, die helfen sollen, positive Erfahrungen zu schaffen, die sich im Lebensalltag der Schüler integrieren lassen. So wird die Ernährung nicht nur zu einem Thema im Unterricht, sondern zu einem Teil des Lebens der Kinder.

Ein Netzwerk für die Zukunft

Elf Gruppen der städtischen Kitas in Raiffeisenstraße, Kirchgasse, Haus der Begegnung und Altensittenbach sind bereits wöchentlich mit den Frühstückskisten versorgt. Und es ist noch nicht Schluss! Demnächst werden auch die inklusive Kita der Lebenshilfe, das evangelische Haus der Kinder und der katholische Kindergarten mit frischem Obst und Gemüse beliefert. Sogar der Waldorfkindergarten in Ellenbach hat sein Interesse signalisiert. Das zeigt, wie wichtig das Engagement von Hewa für die Region ist. Hier geht es nicht nur um Obst und Gemüse, sondern um die Bildung einer gesunden Generation.

Die Brücke zwischen Nahrungsmittelbildung und der täglichen Ernährung der Kinder wird immer wichtiger. Es ist eine Herausforderung, die nicht nur die Schulen, sondern die gesamte Gemeinschaft betrifft. Die kleinen Schritte, die hier unternommen werden, könnten große Auswirkungen auf die Zukunft unserer Kinder haben. Und das ist doch der wahre Grund, warum wir uns dafür einsetzen sollten, oder?