Heute, am 27.06.2026, werfen wir einen Blick auf ein spannendes DIY-Projekt im Nürnberger Land. Thorsten Kuschel, ein echter Gartenliebhaber aus Altdorf, hat sich vorgenommen, eine Holzterrasse in seinem Hanggarten zu bauen – und das mit einer gehörigen Portion Begeisterung! In einem Garten, der nicht gerade mit sonnigen Plätzen gesegnet ist, soll das neue Holzdeck einen einladenden Sitzplatz bieten und die Möglichkeit schaffen, die Natur in vollen Zügen zu genießen.

Doch das Grundstück hat seine Tücken: Es endet abrupt an einer steilen Kante. Thorsten plant, das Holzdeck etwa zwei Meter aus dem Hang herausragen zu lassen. Die Fundamente, die das gesamte Projekt tragen werden, bestehen aus drei Punktfundamenten an der Hangkante und einem Streifenfundament, das das Deck zum Garten hin abgrenzt. Diese Fundamente sind etwa 80 Zentimeter tief, was für die nötige Stabilität sorgt. Zwischen den H-Ankern und der Fundamentaußenkante sind 10-20 Zentimeter Beton eingeplant, um das Ganze zusätzlich zu festigen.

Der Bau der Terrasse

Die Unterkonstruktion wird in H-Ankern verschraubt – eine geniale Idee, um die Luftzirkulation und Trockenheit des Holzes zu gewährleisten. Thorsten hat sich für drei vier Meter lange Fichtenbalken (10 × 16 cm) entschieden, die waagrecht und mit einem leichten Gefälle von ca. 1% zum Hang verlegt werden. Dies sorgt dafür, dass Regenwasser schnell abfließen kann und keine Pfützen entstehen.

Die Latten der Sonnenterrasse werden mit rostfreien Schlossschrauben fixiert und vor Feuchtigkeit geschützt. Um das Ganze noch stabiler zu machen, kommen Beilagscheiben zum Einsatz – die kleinen Helferlein, die zwischen Holz und Metall für den richtigen Abstand sorgen. Eine Lage Dachpappe wird auf der Unterkonstruktion angebracht, um von oben vor Feuchtigkeit zu schützen. So bleibt die Terrasse auch bei Regenwetter ein einladender Ort.

VeloCore Medium

Detailverliebtheit und handwerkliches Geschick

Thorsten zeigt sich detailverliebt: Gebrauchte Fichtenbalken (10 × 16 cm und 10 × 20 cm) werden probeweise ausgelegt, sortiert und dann von unten miteinander verschraubt. So bleiben die Schraubköpfe unsichtbar – ein echter Kniff für ein sauberes Finish! Abstandshalter kommen zum Einsatz, um die Fugenbreite genau einzustellen, während Schraubzwingen die Balken in Position halten. Es ist ein gewisses Gefühl von Stolz, das sich einstellt, wenn alles so perfekt zusammenpasst.

Die Querlatten verbinden jeweils drei Balken zu einem stabilen Element, wobei sie vorne leicht überstehen – ein schöner visueller Effekt! Geländerpfosten werden direkt mit der Unterkonstruktion verschraubt und sollen bündig mit dem letzten Belagbalken abschließen. Um Wasseraufnahme zu minimieren, werden Aussparungen im Holz für die Pfosten ausgeklinkt. Das Geländer erhält dazu Querlatten und einen Sichtschutz aus schmalen Lärchenlatten, der den Wind bricht und dennoch leicht wirkt.

Ein Ort der Entspannung

Wenn alles fertig ist, wird Thorsten einen wunderbaren Platz geschaffen haben, um die warmen Sonnenstrahlen zu genießen und entspannte Stunden im Freien zu verbringen. Das Holzdeck wird nicht nur einen praktischen Nutzen haben, sondern auch ein Stück Lebensqualität in den Garten bringen. Mit jeder geschraubten Latte und jedem verlegten Balken wird dieser Ort zu einem kleinen Paradies, das einlädt, die Seele baumeln zu lassen. Und genau das ist es, was das Leben schön macht – die kleinen, feinen Dinge.

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