Aquaplaning auf der A3: Ein Unfall, der zum Umdenken anregt
Ein schwerer Unfall hat am Montag, den 11. Mai 2026, auf der A3 bei Altdorf im Nürnberger Land für Aufregung gesorgt. Um die Mittagszeit, genauer gesagt gegen 13:30 Uhr, kam es aufgrund von Starkregen zu einem dramatischen Vorfall. Die 23-jährige Fahrerin, die offenbar die Kontrolle über ihr Auto verlor, geriet ins Aquaplaning. Nicht gerade ideal, wenn man bedenkt, dass die Straßenverhältnisse durch den Regen alles andere als optimal waren.
Das Fahrzeug schoss von der Fahrbahn und prallte mit Wucht gegen eine Betonleitwand. Glücklicherweise blieb die Fahrerin unverletzt, aber zwei ihrer vier Mitfahrer hatten weniger Glück. Der 41-Jährige zog sich einen Schlüsselbeinbruch zu, während ein 18-Jähriger mit diversen Prellungen davonkam. Ein schmerzhaftes Erlebnis für alle Beteiligten, das sich bei diesem Wetter hätte vermeiden lassen. Die Freiwillige Feuerwehr Altdorf war schnell zur Stelle, um die Unfallstelle abzusichern und den Verkehr umzuleiten. Der Sachschaden wurde auf rund 6000 Euro geschätzt.
Wetterbedingungen und ihre Gefahren
Solche Unfälle sind leider keine Seltenheit, besonders bei den extremen Wetterbedingungen, die wir in letzter Zeit erleben. Starkregen kann blitzschnell zu gefährlichen Situationen führen, und die Straßen verwandeln sich in richtige Rutschbahnen. Auf der A52 kam es am selben Abend zu einem weiteren Vorfall, bei dem mindestens vier Pkw betroffen waren. Auch dort wurden mehrere Personen leicht verletzt. Der rechte Fahrstreifen war aufgrund der Regenmengen komplett unter Wasser. Diese Wetterlage hat nicht nur in Bayern, sondern auch in anderen Regionen wie Nordrhein-Westfalen für Chaos auf den Straßen gesorgt.
Der ADAC gibt Tipps, um sicher durch solche Wetterbedingungen zu kommen. Bei Starkregen sollte man das Tempo deutlich reduzieren – am besten auf unter 80 km/h. Auch das Abblendlicht sollte eingeschaltet werden, und die Scheibenwischer müssen an die Regenstärke angepasst werden. Achten sollte man außerdem auf Spurrillen und versetzt fahren, um das Risiko von Aquaplaning zu minimieren.
Aquaplaning richtig bewältigen
Und was tun, wenn man tatsächlich ins Aquaplaning gerät? Hier ist Ruhe angesagt! Hektische Bewegungen sind der falsche Weg. Bremsen, lenken oder beschleunigen sollte man in solch einer Situation vermeiden. Stattdessen sollte man das Lenkrad gerade halten und in den Leerlauf schalten – für Automatikfahrer heißt das, einfach langsam vom Gaspedal zu gehen. Es klingt vielleicht einfach, doch in der Realität kann es ganz schön schwierig sein, die Nerven zu behalten!
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Reifenpflege. Reifen mit einer Profiltiefe von weniger als 3,5 mm sollten dringend ersetzt werden. Gutes Equipment kann im Ernstfall Leben retten – und die richtige Reifenwahl trägt entscheidend zur Fahrsicherheit bei. Die regelmäßige Überprüfung des Reifendrucks sollte für jeden Autofahrer zur Routine gehören.
Der Vorfall auf der A3 bei Altdorf ist ein eindringlicher Reminder, wie wichtig es ist, sich den Gegebenheiten anzupassen und vorausschauend zu fahren. Denn wie sagt man so schön? Man weiß nie, was die Straße für einen bereithält.
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