Die ersten heißen Tage nach dem Pfingstwochenende stehen vor der Tür und die Stadt Nürnberg ruft zur Achtsamkeit auf. Die Temperaturen könnten schnell die 30-Grad-Marke überschreiten, gepaart mit stark erhöhter UV-Belastung. Der Marktspiegel weist darauf hin, dass vor allem gefährdete Gruppen wie ältere Menschen, Schwangere und Personen mit Vorerkrankungen besondere Aufmerksamkeit im Umgang mit der Hitze erfahren sollten.

Besondere Vorsicht gilt auch für Kleinkinder und pflegebedürftige Menschen, die bei hohen Temperaturen extra Schutz benötigen. Um den Herausforderungen der Hitze zu begegnen, empfiehlt die Stadt Nürnberg, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen und körperliche Aktivitäten in die Morgen- oder Abendstunden zu verlegen. Die direkte Mittagssonne sollte gemieden werden, da die UV-Strahlung die Haut schädigen kann.

Empfehlungen für die heißen Tage

Die Stadt hat eine Reihe von Schutzmaßnahmen ergriffen, um der Bevölkerung zu helfen. Im Schatten bleiben, luftige und bedeckende Kleidung tragen sowie Sonnenschutzmittel mit einem hohen Lichtschutzfaktor verwenden, sind nur einige der Tipps. Zudem sollten Kinder konsequent von direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Auch Tiere sind von der Hitze betroffen: Hunde dürfen niemals im geparkten Auto zurückgelassen werden und Gartenfreunde sollten darauf achten, dass ihre Vierbeiner genügend Wasser und kühlen Rückzugsorte haben.

Der Hitzeaktionsplan, der bereits 2022 im Stadtrat beschlossen wurde, sieht Maßnahmen zur Unterstützung der Bevölkerung vor. So gibt es öffentliche Trinkwasserbrunnen und eine digitale „Karte der kühlen Orte“, die den Nürnberger Bürgerinnen und Bürgern Anlaufstellen bietet, um sich an heißen Tagen abzukühlen. Laut der Umweltreferat Nürnberg steigen die Tage mit Temperaturen von 30 Grad und darüber und die Dauer der Hitzeperioden nimmt zu. Das hat zur Folge, dass vermehrt gesundheitliche Probleme auftreten, wie Schlafstörungen und Kreislaufprobleme.

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Gesundheitliche Herausforderungen

Der Hitzeaktionsplan zielt darauf ab, die gesundheitlichen Folgen von extremen Wärmeereignissen zu minimieren und die Zahl hitzebedingter Arztbesuche zu reduzieren. Besonders gefährdet sind neben älteren Menschen auch Anwender hitzesensibler Medikamente. Die Empfehlung an Hausärzte zur Überprüfung der Medikationspläne ist daher essenziell.

Darüber hinaus kommt das Hitzetelefon des Seniorenamts ins Spiel, welches an Hitzetagen über 30 Grad erreichbar ist. Unter der Nummer 09 11 / 2 31-2 73 73 können Betroffene Unterstützung anfordern. Die Stadt informieren auch über Trinkwasserquellen in öffentlichen Einrichtungen, wo die Bürger:innen kostenlos Wasser auffüllen können. Ein neuer Trinkwasserbrunnen wurde erst vor kurzem am 12. Mai 2025 auf dem Nürnberger Hauptmarkt eingeweiht.

Um an heißen Tagen gut durchzukommen, sind auch die kühlen Orte der Stadt von Bedeutung. Diese bieten nicht nur Schatten, sondern auch klimatisierte Innenräume, wo man sich erholen kann. Apotheken beispielsweise sind nicht nur wichtig für die Lagerung von Medikamenten, sondern bieten auch einen kühlen Rückzugsort.

Nehmt also die Hitze ernst, informiert euch über die Angebote in der Stadt und vergesst nicht: Im Schatten ist es oft auch am heißesten Tag richtig angenehm!