Heute ist der 2.07.2026 und in Nürnberg gibt es aufregende Neuigkeiten aus der Welt der Natur- und Artenschutzprojekte. Ein Nürnberger Przewalski-Pferd, das den schönen Namen Bela trägt, hat gerade eine ganz besondere Reise hinter sich. Anfang Juni diesen Jahres wurde sie zusammen mit drei anderen Pferden in einer beeindruckenden logistischen Meisterleistung in eine Auswilderungsanlage im kasachischen Alibi transportiert. Ein Transport, der nicht nur das Herz eines jeden Tierliebhabers höher schlagen lässt, sondern auch einen bedeutenden Schritt für den Artenschutz darstellt.

Bela und ihre tierischen Begleiter wurden über den Luftweg und mit einem LKW ins Land der großen Steppen geschickt. Das Ziel dieser aufregenden Expedition? Die Wiederansiedlung großer Pflanzenfresser wie Przewalski-Pferde und Kulane, um die kasachische Steppe zu erhalten. Das klingt nach einer ehrenvollen Mission, nicht wahr? Und das ist es auch! Denn diese großen Pflanzenfresser sind wichtig, um die Landschaft offen zu halten, Lebensräume für viele andere Tiere zu bewahren und sogar Brände zu verhindern. Ein wahres Naturwunder!

Gemeinsam für die Natur

Seit 2012 engagiert sich der Tiergarten Nürnberg zusammen mit dem Verein der Tiergartenfreunde Nürnberg e. V. in einem internationalen Natur- und Artenschutzprojekt, das die Kasachische Vereinigung für den Erhalt der biologischen Vielfalt (ACBK) koordiniert. Hier fließen Fachwissen und logistische Fähigkeiten des Tiergartens ein, während der Verein für finanzielle Unterstützung sorgt, beispielsweise für den Transport von 24 Kulanen, die im Herbst 2025 nach Kasachstan geschickt wurden. Man könnte sagen, dass hier eine tolle Gemeinschaft am Werk ist, die sich für den Erhalt der Vielfalt in der Natur einsetzt.

Die Vorbereitung für den Transport von Bela war kein Kinderspiel. Es brauchte Monate an Planung und internationale Koordination, damit alles reibungslos ablief. Während ihrer Zeit im Tierpark Berlin – wo sie im Sommer 2025 ankam – wurde sie nicht nur medizinisch untersucht, um sicherzustellen, dass sie gesund ist, sondern auch auf die große Reise vorbereitet. Schließlich möchte man ja keine Krankheiten in die Natur einführen, und das ist ein ganz wichtiges Anliegen, das die Richtlinien der Weltnaturschutzunion IUCN unterstreichen.

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Ein historischer Schritt

Das Wiederansiedelungsprojekt ist das Resultat jahrzehntelanger Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Partnern, darunter die Zoologische Gesellschaft Frankfurt und das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung. Bis 2029 soll es gelingen, insgesamt 40 bis 45 Wildpferde in die Turgai-Steppe zu bringen – das ist schon eine große Nummer! Und um die Sache noch spannender zu machen, traten im selben Jahr auch vier Hengste über den Zoo Prag ihre Reise nach Kasachstan an.

Das Ganze zeigt uns, wie wichtig es ist, sich um unsere Tierwelt zu kümmern und welche Verantwortung wir für die Natur tragen. Diese Projekte sind nicht nur ein Wettlauf gegen die Zeit, sondern auch ein Beispiel dafür, wie viel Positives aus internationaler Zusammenarbeit entstehen kann. Wer hätte gedacht, dass ein Pferd aus Nürnberg einmal die Steppe Kasachstans bereichern würde? Bela ist nicht nur ein Pferd, sie ist Teil einer hoffnungsvollen Zukunft für die Natur!

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