Heute ist der 1.03.2026, und in Neustadt an der Waldnaab wird ein neues Kapitel in der Geschichte der Gärtnerei Steinhilber aufgeschlagen. Am 2. März 2026 wird der beeindruckende Neubau offiziell eröffnet. Die Geschwister Julia und Ludwig Steinhilber führen nun den Familienbetrieb, der seit seiner Gründung im Jahr 1983 durch Georg und Roswitha Steinhilber als Vorreiter in der Region gilt. Mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit setzt die Gärtnerei auf 100% pestizidfreie Produkte, die unter der Eigenmarke „Lieblingspflanze“ angeboten werden. Dies ist nicht nur ein Schritt in die richtige Richtung, sondern ein echtes Bekenntnis zur Umwelt.

Der Neubau, der auf dem Gelände einer ehemaligen Christbaumplantage errichtet wurde, ist mehr als nur ein neues Gebäude; er steht für eine Vision. Die Fundamentarbeiten begannen bereits im Juni, und die Gärtnerei kann nun über zwei Millionen Liter Regenwasser sammeln, was sie weitgehend autark macht. Ein durchdachtes Energiekonzept, das eine 350-kW-Pelletanlage sowie eine Photovoltaikanlage umfasst, sorgt dafür, dass der eigene Strombedarf nachhaltig gedeckt werden kann.

Innovationen und Engagement für die Zukunft

In der Gärtnerei Steinhilber wird intelligentes Klima- und Lichtmanagement großgeschrieben. Die modernen Isolierverglasungen und die intelligente Steuerung tragen nicht nur zur Energieeffizienz bei, sondern auch zur Schaffung eines angenehmen Arbeitsumfelds. Der Neubau wurde während des laufenden Geschäftsbetriebs errichtet, was den Teamzusammenhalt weiter gestärkt hat. Das Mitarbeiter-Team äußerte sich dankbar für erfüllte Wünsche und gute Arbeitsbedingungen, die nun durch die neuen Gegebenheiten noch verbessert werden sollen.

Landrat Andreas Meier und Bürgermeister Sebastian Giering würdigten die Investition als ein starkes Bekenntnis zur Region. Diakon Theo Mageth segnete das Gebäude und sprach über die Schaffung von Lebensräumen, die nicht nur für Pflanzen, sondern auch für Menschen wichtig sind. Der Präsident des Bayerischen Gärtnerei-Verbandes hob die Verantwortung und das Engagement der nächsten Generation hervor, die mit frischen Ideen in die Zukunft gehen.

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Nachhaltigkeit im Mittelpunkt

Die Gärtnerei Steinhilber ist nicht nur ein Ort des Anbaus, sondern auch ein Zentrum für Bildung und Umweltbewusstsein. Rainer Steinhilber, ein wichtiger Akteur im Unternehmen, verfolgt die Unternehmensphilosophie: „Tun wir der Natur etwas Gutes, dann gibt sie etwas Gutes zurück!“ Diese Haltung spiegelt sich in zahlreichen Initiativen wider, wie etwa regelmäßigen Führungen und thematischen Vorträgen zu Gartenbau und Umwelt. Zudem engagiert sich die Gärtnerei aktiv im Neustädter Kinderferienklub und bietet monatliche Aktionen zur Förderung des Umweltbewusstseins an, wie kostenlose Erdbeerpflanzen für Kinder.

Mit einem Klimaschutz-Zertifikat für die Reduktion von 51.765 Tonnen CO₂-Emissionen, ausgezeichnet vom Klimaverband Mittelstand, zeigt die Gärtnerei eindrucksvoll, dass wirtschaftlicher Erfolg und Umweltschutz Hand in Hand gehen können. Der Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel und der Einsatz natürlicher Methoden, wie die Bestäubung durch Hummeln, sind weitere Beispiele für das Engagement in Richtung nachhaltiger Praktiken.

Ein Schritt in die richtige Richtung für die Landwirtschaft

Die Bemühungen der Gärtnerei Steinhilber sind Teil eines größeren Trends in der Landwirtschaft, der sich mit der Klimakrise auseinandersetzt. Die Klimakrise stellt die größte Gefahr für die Landwirtschaft dar, und es ist entscheidend, Schutz für Klima, Böden, Wasser und Artenvielfalt zu bieten, um die zukünftige Nahrungsmittelsicherung zu gewährleisten. Deutschland plant, den Treibhausgasausstoß bis 2030 um mindestens 65% im Vergleich zu 1990 zu reduzieren, und die Landwirtschaft hat dabei einen wichtigen Anteil.

Das Klimaschutzgesetz sieht vor, die jährlichen Emissionen in der Landwirtschaft bis 2030 auf 56 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente zu senken. Initiativen wie die Gärtnerei Steinhilber sind ein leuchtendes Beispiel dafür, wie durch ressourcenschonendes Wirtschaften und innovative Ansätze sowohl ökonomische als auch ökologische Ziele erreicht werden können. Die Schwerpunkte der Klimaschutzanstrengungen in der Landwirtschaft beinhalten unter anderem die Minderung von Emissionen, den effizienten Ressourceneinsatz sowie die Förderung von Kohlenstoffspeicherpotenzialen in Böden und Wäldern.

Die Gärtnerei Steinhilber zeigt uns, dass mit Engagement, Kreativität und einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit nicht nur die Umwelt geschützt, sondern auch eine zukunftsfähige Landwirtschaft gefördert werden kann. Um mehr über die Gärtnerei zu erfahren, besuchen Sie den Artikel auf oberpfalzecho.de sowie die Informationen zur nachhaltigen Vorreiterrolle auf fw-kreis-neustadt.de. Weitere Details zur Klimaschutzstrategie finden Sie unter bmleh.de.

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