Zeckenalarm in Neuburg: So schützen Sie sich vor den kleinen Blutsaugern!
Heute ist der 30.06.2026 und es gibt Neuigkeiten aus dem Landkreis Neuburg-Schrobenhausen, die uns alle betreffen könnten. Die Zeckensaison hat begonnen und mit ihr ein erhöhtes Risiko für Krankheiten wie FSME und Borreliose. Das klingt nicht gerade nach einem Vergnügen, oder? Der Ärztesprecher Mattias Fischer-Stabauer hat berichtet, dass die Zahl der Patienten mit Zeckenstichen in den Arztpraxen angestiegen ist. Mindestens 10 bis 20 Fälle pro Woche sind keine Seltenheit mehr. Man fragt sich: Wer geht schon gerne mit einem Zeckenbiss in die Praxis? Aber besser jetzt handeln, als später mit den Folgen zu kämpfen! Ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass die Borreliose-Fälle im Landkreis sich von 2024 auf 2025 fast verdoppelt haben – von 12 auf 21 Fälle. Und bis Mitte Juni 2026 wurden schon 8 neue Borreliose-Fälle verzeichnet. Das sind ganz schön viele!
FSME-Fälle hingegen scheinen sich in Neuburg in Grenzen zu halten. 2024 gab es einen Fall, 2025 blieb die Zahl bei null und bis jetzt, im Juni 2026, sind auch keine neuen Fälle aufgetaucht. Ein Grund könnte die hohe Impfquote für FSME sein, die viele Menschen in der Region erreicht haben. Aber gegen Borreliose gibt es leider keinen zugelassenen Impfstoff. Das macht die Sache umso gefährlicher. Borreliose wird durch Bakterien übertragen und kann das Nervensystem angreifen – das klingt nicht gerade nach einem Zuckerschlecken! Man sollte die Symptome ernst nehmen: Eine ringförmige Rötung, Fieber, Muskel- und Kopfschmerzen sowie Müdigkeit können auf eine Infektion hindeuten. Und wer möchte schon mit Gelenkentzündungen im Alter kämpfen?
Die Zecken und ihre Gefahren
Die kleinen Blutsauger sind vor allem bei Temperaturen ab etwa 8 Grad Celsius aktiv, also im Frühjahr, Frühsommer und Herbst. Die häufigste Zeckenart in Deutschland ist der gemeine Holzbock. Und das ist nicht alles: In Risikogebieten sind etwa 5 % der Zecken mit FSME-Viren infiziert, während in Borreliose-Gebieten sogar bis zu 30 % der Zecken Borreliose-Bakterien übertragen können. Wow, das sind echt hohe Zahlen! Aber keine Panik! Wenn man die Zecke rechtzeitig entfernt, kann man die Krankheit meistens verhindern. Nur bis zu 1,4 % der Infizierten erkranken tatsächlich. Das klingt schon besser, oder?
Die Forscher beobachten zudem die Hyalomma-Zecke, die möglicherweise über Zugvögel nach Deutschland gelangen könnte. Das bleibt spannend! Ob sie sich hierzulande ausbreiten kann? Steigende Temperaturen und geringere Luftfeuchtigkeit könnten dabei eine Rolle spielen. Im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen ist derzeit kein Fall einer Hyalomma-Zecke bekannt – ein Grund zur Erleichterung!
Tipps zum Schutz
Fischer-Stabauer hat einige nützliche Tipps parat: Nach einem Aufenthalt in der Natur sollte man sich gründlich nach Zecken absuchen. Und wenn man doch einmal von einer Zecke gebissen wurde, ist der Gang zur Arztpraxis ratsam, um die Zecke korrekt zu entfernen. Schutzmaßnahmen wie lange, helle Kleidung und Insektensprays können ebenfalls hilfreich sein. Es ist einfach wichtig, wachsam zu sein und sich nicht unnötig in Gefahr zu bringen.
Zusätzlich dazu gibt es in Deutschland mittlerweile 185 Kreise, die als FSME-Risikogebiete ausgewiesen sind. Neu hinzugekommen sind der Landkreis Nordsachsen und der Stadtkreis Halle (Saale) in Sachsen-Anhalt. Besonders in Süddeutschland und im Süden Ostdeutschlands ist FSME eine ernstzunehmende Bedrohung. FSME-Viren werden sofort beim Zeckenstich übertragen, und die Symptome können erst bis zu 20 Tage später auftreten. Das ist ein bisschen wie ein langsamer Schleichangriff, den man nicht sofort bemerkt.
Es bleibt also spannend, was die Zecken und ihre Gefahren angeht. Wer sich nicht in die Zeckenfalle begeben will, sollte wachsam sein und die Natur mit einem gewissen Respekt begegnen. Immerhin ist das Leben draußen – ja, auch in Neuburg-Schrobenhausen – einfach zu schön, um es sich von einem kleinen Krabbeltier vermiesen zu lassen!
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