Heute ist der 25.02.2026 und im Dekanat Neuburg-Schrobenhausen stehen wichtige Wahlen an. Der Dekan Werner Dippel ruft alle Katholiken auf, sich an der bevorstehenden Pfarrgemeinderatswahl zu beteiligen. Diese findet am Samstag, dem 28. Februar, und am Sonntag, dem 1. März statt. Unter dem Motto „Gemeinsam gestalten – gefällt mir“ sind alle Katholiken ab 14 Jahren wahlberechtigt. Bischof Bertram Meier unterstreicht die Bedeutung der Stimme jedes Einzelnen für die Verantwortung in der Pfarrgemeinde. Dippel sieht die Wahl als eine hervorragende Gelegenheit für die Mitglieder, aktiv das pfarrliche Leben mitzugestalten.
Die Aufgaben der Pfarrgemeinderatsmitglieder sind vielfältig und reichen von der Mitgestaltung von Gottesdiensten über die Verkündigung bis hin zur Diakonie. Die Wahl legitimiert die Kandidaten und gibt ihnen Rückhalt von der Gemeinde. Ein besonderes Augenmerk legt Dippel auf die Besetzung von Ausschüssen, die für verschiedene Bereiche wie Jugend, Senioren und Feste zuständig sind. Hohe Wahlbeteiligung ist erwünscht, und die Wahllokale sowie die Zeiten sind in jeder Pfarrei veröffentlicht. Ein Dank geht an die Organisatoren und Kandidaten, die sich für die Wahl engagieren. Weitere Informationen sind in dem Artikel von Donaukurier nachzulesen.
Die Rolle des Pfarrgemeinderats
Der Pfarrgemeinderat selbst hat eine repräsentative Funktion für die Pfarrgemeinde. Er beobachtet die Geschehnisse in der Kirche und möchte aktiv das Leben und die Politik im Ort mitgestalten. Dies geschieht durch Entscheidungen zu wichtigen Fragen, die die Gemeinde betreffen. Die Mitglieder des Rates sind Teil eines engagierten Teams und eines überregionalen Netzwerks von Ehrenamtlichen, das Unterstützung und Austausch untereinander fördert. Erfahrene Kolleginnen und Kollegen stehen bereit, um Rat und Hilfe anzubieten.
Der Pfarrgemeinderat arbeitet an einer Vielzahl von Themen, die von Familie und Soziales über Jugendarbeit bis hin zu Umwelt- und Klimaschutzfragen reichen. Diese breite Themenpalette zeigt, dass die Arbeit des Rates nicht nur die kirchlichen Belange betrifft, sondern auch tief in das gesellschaftliche Leben der Gemeinde eingreift. Weitere Details zu den Aufgaben und dem Engagement der Pfarrgemeinderäte sind in einem Artikel auf schrobenhausen-katholisch.de zu finden.
Der Kontext der Wahlen in Bayern
In Bayern finden die Wahlen für die Pfarrgemeinderäte in rund 725 katholischen Gemeinden statt. Wahlberechtigt sind alle Katholikinnen und Katholiken ab 14 Jahren, während Kandidaten bereits ab 16 Jahren gewählt werden können. Die katholische Kirche sieht sich jedoch mit Herausforderungen konfrontiert: Die Mitgliederzahl nimmt ab, was die Suche nach Ehrenamtlichen erschwert. Dennoch gibt es engagierte Kandidaten, die sich für die Mitarbeit im Pfarrgemeinderat interessieren. So beispielsweise Hans Schwarzer, der seit 16 Jahren im Pfarrgemeinderat in Glonn aktiv ist und die Chance nutzt, eigene Ideen einzubringen.
Die Erzbistümer in Bayern haben die Dringlichkeit erkannt und setzen sich mit einer Plakatkampagne dafür ein, neue Pfarrgemeinderäte zu gewinnen. Trotz der Herausforderungen zeigt das Engagement von Kandidaten wie Evelyn Höffe, die die Kirche als sozialen Treffpunkt sieht und Einsamkeit in der Gemeinde bekämpfen möchte, dass es auch in schwierigen Zeiten Hoffnung auf eine aktive Teilnahme am Gemeindeleben gibt. Weitere Informationen über die Situation der Pfarrgemeinderatswahlen in Bayern sind in einem Bericht auf BR.de verfügbar.