Am 1. März 2026 war es soweit: Die Pfarrgemeinderatswahlen fanden statt und zahlreiche Vertreter der Pfarreien aus dem Dekanat Neuburg-Schrobenhausen kamen zusammen. Unter der Leitung von Dekan Pfarrer Werner Dippel versammelten sich die Mitglieder zur konstituierenden Sitzung in Karlshuld. Ein feierlicher Auftakt wurde mit einer Heiligen Messe in der Pfarrkirche St. Ludwig begangen. Sozusagen der erste Schritt in eine neue Ära.
Die Versammlung war nicht nur eine Wahlveranstaltung, sondern auch ein emotionaler Moment. Drei langjährige Mitglieder des ehemaligen Dekanatsratsvorstandes wurden feierlich verabschiedet: Barbara Nauderer aus Sehensand, die unglaubliche 16 Jahre lang im Vorstand tätig war, sowie Yannick Baumgartner und Josef Schnell, die beide vier Jahre lang ihren Teil dazu beigetragen hatten. Für ihren unermüdlichen Einsatz gab es Abschiedsgeschenke – ein schön gebundenes Buch und Pralinen, die den Abschied ein wenig versüßten.
Neuer Dekanatsrat – frischer Wind weht
Nach den herzlichen Verabschiedungen stand die Neuwahl des Dekanatsratsvorstandes an. Roland Weber, Frieda Wohlhüter und Dekan Dippel übernahmen die Wahlleitung und nach einem spannenden Wahlprozess wurde Dr. Florian Englert aus Schrobenhausen zum 1. Vorsitzenden gewählt. Ein weiterer Grund für Freude – die Stellvertreter stehen auch bereit, um frischen Wind in die Gremien zu bringen: Karola Schmid aus Ambach, Erich Hammerer von St. Ulrich in Neuburg und Roman Ott aus Klingsmoos. Und für die Jugend durfte Benedikt Raßhofer aus Mühlried als Jugendvertreter in die Vorstandschaft einziehen. Ein vielversprechendes Team, das hier zusammenkommt!
Ein Dankeschön von Dekan Dippel an alle Vorstandsmitglieder und PGR-Mitglieder für ihre Mitarbeit kam direkt von Herzen. Man spürte die Gemeinschaft, die hier zusammengekommen war. Die Sitzung endete mit einem Gebet und dem Segen – ein schöner Abschluss für einen wichtigen Tag.
Heute, am 26. Mai 2026, blickt das Dekanat auf diese Neuausrichtung zurück und ist gespannt, was die kommenden Monate bringen werden. Die neue Besetzung des Dekanatsrats könnte entscheidend für die Weiterentwicklung der Gemeinden sein. Es bleibt zu hoffen, dass die neuen Ideen und Perspektiven, die mit diesem frischen Wind einhergehen, auch in der Praxis Früchte tragen. Die Herausforderungen sind groß, doch die Gemeinschaft ist stark und bereit, diese gemeinsam anzugehen.
