Am vergangenen Samstag, einem strahlend sonnigen Tag, wurde in Lichtenau ein neues Kapitel in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr aufgeschlagen. Die Fahrzeugweihe eines neuen Mannschaftstransportwagens stand auf dem Programm und zog zahlreiche Gäste an. Der Vorsitzende der Feuerwehr, Christian Brüderle, empfing feierlich Feuerwehrleute aus dem gesamten Kreisbrandmeister-Bereich 5, den Patenverein aus Bruck sowie Vertreter örtlicher Vereine.
Im Freien, umgeben von fröhlichem Treiben und der Vorfreude auf das neue Fahrzeug, fanden die Ansprachen und die Segnung statt. Pfarrer Michael Heinrich übernahm die segensreiche Aufgabe und hob hervor, welch unschätzbare Bedeutung das ehrenamtliche Engagement für die Gemeinschaft hat. Ein herzlicher Dank ging auch an die Gemeinde Weichering und die großzügigen Spender, die diesen Wagen ermöglichten, wie Kommandant Peter Aldinger betonte.
Ein Hoch auf die Sicherheit
Die Bedeutung eines gut ausgestatteten Feuerwehrwagens wurde auch von scheidenden Bürgermeister Thomas Mack und Kreisbrandinspektor Alexander Bauer in ihren Grußworten unterstrichen. Sicherheit ist, wie man so schön sagt, das höchste Gut – und genau dafür steht dieser neue Mannschaftstransportwagen, der Platz für acht Einsatzkräfte bietet und die Mobilität der Feuerwehr erheblich verbessert.
Ein paar Wochen später, am 18. April 2026, fand in Weitramsdorf eine ähnliche Feierlichkeit statt. Die Freiwillige Feuerwehr durfte ihr neues Hilfeleistungs-Löschfahrzeug (HLF 10) in Empfang nehmen. Erster Bürgermeister Hans Steinfelder ließ es sich nicht nehmen, den ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und -männern für ihren unermüdlichen Einsatz zu danken. „Euer Engagement ist unbezahlbar!“, schallte es durch die Reihen der Anwesenden.
Das HLF 10 ist nicht nur hochmodern, sondern auch für die verschiedensten Aufgaben gerüstet. Mit einem großzügigen Scheck von 8.000 Euro, überreicht von Lucas Gotzmann, dem ersten Vorsitzenden des Feuerwehrvereins, wurde die Neubeschaffung unterstützt. Die Segnung des Fahrzeugs übernahm Frau Pfarrerin Braunschweig-Gorny zusammen mit Herrn Pater Boddu. Auch Landrat Sebastian Straubel und Kreisbrandmeister Manuel Keller fanden warme Worte für die tapferen Feuerwehrleute.
Gemeinschaft und Zusammenhalt
Beide Veranstaltungen zeigen, wie wichtig die Feuerwehr für die Gemeinden ist. Die Möglichkeit für die Gäste, die neuen Fahrzeuge zu besichtigen und sich mit den Feuerwehrmitgliedern auszutauschen, schafft eine enge Verbundenheit. Es ist ein Moment des Stolzes, des Dankes und des Miteinanders, der nicht nur die Feuerwehr, sondern die gesamte Gemeinde stärkt.
In Zeiten, in denen die Herausforderungen vielfältig sind, bleibt eines klar: Die Feuerwehren in Bayern sind nicht nur ein Garant für Sicherheit, sondern auch ein Symbol für Gemeinschaft und Zusammenhalt. Mit jedem neuen Fahrzeug wird diese Verantwortung ein Stück weit mehr gelebt und gewürdigt. Und so darf man gespannt sein, welche Geschichten die neuen Fahrzeuge in Zukunft erzählen werden.