Versunkenes Kultauto: Angler entdecken Opel Manta nach 50 Jahren!
Was für eine Entdeckung in der Donau! Im Mai 2026 gab es gleich drei außergewöhnliche Fänge für einen glücklichen Angler, aber das Highlight war zweifellos die Bergung eines Opel Manta aus den 1970er Jahren. Der Kultwagen, der über fünf Jahrzehnte am Grund des Flusses lag, wurde am 30. Mai in Neu-Ulm vom Technischen Hilfswerk (THW) für ein seltenes Comeback gehoben, wie Chip berichtet. Vorangegangen war eine präzise Lokalisierung des Autos durch einen Angler, der ein Echolot einsetzte.
Die Bergungsaktion des THW benötigte die Unterstützung von Taucherteams der Wasserwacht und Helfern der DLRG. Insgesamt waren 19 Einsatzkräfte, fünf Fahrzeuge und ein Boot im Einsatz. Mit einem Luftkissen wurde der Manta in etwa fünf Metern Tiefe angehoben und nach erfolgreicher Bergung um 19 Uhr an Land gezogen. Die Polizei hat inzwischen Ermittlungen aufgenommen, um die Umstände des Fundes zu klären, zumal die Fahrzeug-Identifikationsnummer und das Kennzeichen im Auto gefunden wurden.
Ein Kultauto mit Geschichte
Der Opel Manta war in den 1980er-Jahren ein absolutes Kultauto, und die letzten Modelle liefen 1988 vom Band. Gut erhaltene Exemplare sind mittlerweile rar und hoch im Kurs, doch der Zustand des „Donau-Manta“ wird ihm wohl den Oldtimer-Status verwehren. Die Bergung ist jedoch ein spannendes Kapitel in der Geschichte des Flusses, der immer wieder für unerwartete Entdeckungen sorgt.
Apropos unerwartete Funde: Auch im Main-Donau-Kanal gab es am 27. Mai 2026 einen bemerkenswerten Fund. Dort wurde ein 20 Jahre alter Toyota entdeckt, der 2006 als gestohlen gemeldet wurde. Am 17. Mai hatte ein Angler in Tuttlingen ein wertvolles Fahrrad aufgefunden, das er umgehend der Polizei meldete. Solche Funde können oft alte Fälle lösen oder neue Fragen aufwerfen, deshalb sollte man bei außergewöhnlichen Entdeckungen in Gewässern immer die Polizei informieren und von eigenen Bergungsversuchen absehen.
Sicherheit geht vor
Im Zusammenhang mit diesen Funden macht die Polizei darauf aufmerksam, dass es wichtig ist, Abstand zu verdächtigen Gegenständen zu halten und den Fundort gut zu dokumentieren. Im Falle akuter Gefahren ist es ratsam, die Feuerwehr oder den Notruf unter 112 zu kontaktieren. Die aufregenden Entdeckungen in der Donau und den umliegenden Gewässern zeigen einmal mehr, dass dort oft mehr verborgen liegt, als man denkt, und sie laden dazu ein, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen.
Weitere Informationen zu historischen Funden und ihrer Bedeutung finden Sie auf Deutsche Digitale Bibliothek.


