Tanzende Emotionen: Ein Rückblick auf den 40. Internationalen Choreografie-Wettbewerb Hannover
Heute ist der 15.06.2026 und wir blicken auf die 40. Ausgabe des Internationalen Choreografie-Wettbewerbs Hannover zurück. In diesem Jahr haben mehr als 400 kreative Köpfe ihre Arbeiten eingereicht. Eine beeindruckende Zahl, die zeigt, wie viel Leidenschaft und Talent in der Tanzszene steckt! Aus diesen zahlreichen Einsendungen wurden schließlich 20 Stücke für das Halbfinale ausgewählt – und von dort aus schafften es nur neun Finalisten ins große Finale, das am Samstag stattfand. Es war eine Nacht voller Emotionen, voller Kunst und vor allem voller Bewegung!
Die Jury hatte die schwere Aufgabe, aus den eindrucksvollen Darbietungen die besten herauszupicken. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Insgesamt wurden neun Produktionspreise vergeben! Den Hauptpreis, den Tanja Liedtke Award Choreography Hannover, konnte Jiani Wang & Weidi Feng aus China mit ihrem Stück „Arrival at the Edge“ abräumen – ein Preis von satten 25.000 Euro! Auch die anderen Preisträger dürfen sich freuen. So erhielt Zoe Ashe-Browne aus Irland den Dr. Christiane Hackerodt Art Foundation Award Choreography Hannover über 10.000 Euro für ihr Werk „Sibling“. Spannend, oder? Und das war noch nicht alles: Boris Orihuela und Jessica Castellón aus Spanien überzeugten mit „Current Accounts“ und gewannen einen Preis von 8.000 Euro, während der Condor ChoreoVision Award Hannover über 5.000 Euro an das französische Quartett Lou Cisnal, Amélie Delaunay, Elisa Picq und Marine Postel für ihr Stück „Gaua“ ging.
Ein Blick auf die Talente
Die Atmosphäre während des Wettbewerbs war elektrisierend. Das Publikum war begeistert und unterstützte die Künstler mit tosendem Applaus. Besonders der Publikumspreis, der mit 2.000 Euro dotiert ist, ging an Giovanni Napoli aus Italien für sein Werk „Whispers of an Ending“. Eine tolle Anerkennung für seine kreative Arbeit!
Doch nicht alles war unbeschwert. Helmut Jochheim, der Vorstandsvorsitzende der Ballettgesellschaft Hannover, war aktiv in der Vernetzungsarbeit. Gleichzeitig gab es Diskussionen über einen möglichen Generationenwechsel in der Organisation. Eine spannende Zeit für die Choreografen und Tänzer, aber auch eine, die die Frage nach der Innovationskraft aufwarf. So blieben einige experimentelle Arbeiten, wie „Limitless“ von Lesego Abigail Dihemo, ohne Auszeichnung. Das lässt einen schon ins Grübeln kommen, oder? Ist die Zukunft des Tanzes wirklich so festgefahren?
Herausforderungen und Perspektiven
Die Anreise der Künstler aus Südafrika war aufgrund von Visumproblemen alles andere als einfach. Das zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, die richtigen Kontakte und Unterstützung zu haben. Und während Jack Bannerman’s Duett „Is this the place you wanna be?“ gemischte Reaktionen vom Publikum erntete, war die allgemeine Stimmung dennoch optimistisch. Die Finanzierung des Wettbewerbs ist für die nächsten drei Jahre gesichert – das ist doch eine fantastische Nachricht für alle Beteiligten!
Es bleibt spannend, wie sich der Wettbewerb in Zukunft entwickeln wird. Die hohe Qualität der eingereichten Arbeiten steht außer Frage, aber wird es auch neue, innovative Ansätze geben? Die Vorfreude auf die nächsten Ausgaben ist definitiv da, und wir dürfen gespannt sein, was die kreative Tanzszene in den kommenden Jahren noch zu bieten hat!
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