Ab dem 4. Mai 2026 gibt es im Landkreis Neu-Ulm eine Änderung, die viele Privatpersonen betreffen wird: Für das Anliefern von Grüngut an den Sammelstellen wird eine Gebühr fällig. Bislang konnten Bürgerinnen und Bürger bis zu zwei Kubikmeter ihr Grüngut kostenlos abgeben, aber das ändert sich nun.

Wie die Augsburger Allgemeine berichtet, wird die neue Regelung an den Grüngutsammelstellen in Buch, Pfaffenhofen, Roggenburg, Altenstadt, Illertissen und Weißenhorn wirksam. Diese Maßnahme beruht auf der neuen Abfallgebührensatzung, die nach der Rückübertragung der Abfallwirtschaft an den Landkreis eingeführt wurde.

Was bedeutet das für die Bürger?

Die gute Nachricht: Bis zu zwei Kubikmeter Grüngut können auch weiterhin kostenlos abgegeben werden, allerdings müssen Nutzer nun für alles, was darüber hinausgeht, tief in die Tasche greifen. Hierbei wird eine Gebühr von 11 Euro pro zusätzliches Kubikmeter erhoben. Überraschenderweise wird das Volumen nicht technisch erfasst; stattdessen schätzt erfahrenes Personal die Menge vor Ort.

Eine weitere Erleichterung gibt es bezüglich der Nutzung: Als Privatperson kann man die kostenfreien zwei Kubikmeter mehrmals täglich anliefern, ohne dass dabei die Häufigkeit der Abgabe eine Rolle spielt. Das klingt nach einem fairen Deal! Gewerbliche Anlieferungen hingegen werden ab dem ersten Kubikmeter kostenpflichtig, auch hier fällt die Gebühr von 11 Euro pro Kubikmeter an.

So funktioniert die Zahlung

Die Zahlungen für die Spitzenlasten können jedoch nur per EC-Karte vorgenommen werden, da Bargeldzahlung nicht mehr erlaubt ist. Dies könnte für einige Überraschungen sorgen, also immer einen Blick auf die Geldbörse werfen!