Dumm gelaufen: Ein Krimi voller Ulmer Geheimnisse und skurriler Wendungen
Heute ist der 24.07.2026 und in Neu-Ulm tut sich etwas Spannendes: Der neue Kriminalroman „Dumm gelaufen“ von Hans Herbert Kleinmann steht in den Startlöchern. Das Buch hat satte 176 Seiten, und die ersten Zeilen werfen uns direkt in die düstere, aber auch unwiderstehlich humorvolle Welt des Ulmer Spatzenmarathons. Hier beginnt die Geschichte mit dem plötzlichen Tod eines Läufers – und zwar in einer Dixi-Toilette! Das klingt schon mal nach einer skurrilen Ausgangslage, nicht wahr?
Doch das bleibt nicht der einzige schockierende Vorfall. Ein weiterer Läufer fällt ebenfalls einem mysteriösen Verbrechen zum Opfer, und die Gerüchte über eine neuartige Waffe, die Organe kochen kann, machen schnell die Runde. Kleinmann, der bereits mit der Heftchenreihe „Ulm intim“ in den 2000ern für Aufsehen sorgte, zeigt hier einmal mehr sein Talent für satirisches Geschichtenerzählen. In „Dumm gelaufen“ werden reale Personen, jedoch mit leicht veränderten Namen, entlarvt – ein interessanter Kniff, der das ganze noch spannender macht.
Ein Blick hinter die Kulissen
Besonders faszinierend ist Kleinmanns Einblick in die Ulmer Polizei und die Lokalredaktion des „Tagblatts“. Seine umfassenden Kenntnisse über diese Kreise erlauben ihm, scharfsinnig die Eigenheiten und Absurditäten des lokalen Lebens zu beleuchten. Es ist eine Mischung aus Krimi und Komödie, die die Leser nicht nur fesselt, sondern auch zum Schmunzeln bringt. Die satirischen Elemente, die er geschickt in die Handlung einwebt, sind wie das Salz in der Suppe – ohne wird’s einfach fad.
Die Buchvorstellung am Mittwoch, 29. Juli, im Roxy Studio wird ein echtes Event, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Moderiert von Schauspieler Clemens Grote, verspricht das Ganze ein unterhaltsamer Abend zu werden. Ich kann mir schon vorstellen, wie der Saal voller Menschen ist, die gespannt auf die Lesung warten und sich auf die humorvollen, aber auch düsteren Seiten des Buches freuen. Kleinmann versteht es, sowohl die Schattenseiten als auch die lustigen Anekdoten des Ulmer Lebens einzufangen.
Eine literarische Entdeckung
Wenn man sich etwas näher mit Kleinmanns Werk beschäftigt, wird klar, dass er nicht nur ein Schriftsteller ist, sondern ein scharfer Beobachter. Seine Fähigkeit, die Stadt und ihre Prominenz mit einem Augenzwinkern darzustellen, macht „Dumm gelaufen“ zu einem literarischen Erlebnis, das den Geist anregt und zum Nachdenken anregt. In einer Zeit, in der das Lachen manchmal zu kurz kommt, bietet dieser Krimi eine willkommene Abwechslung.
Ob man nun ein eingefleischter Krimi-Fan ist oder einfach nur auf der Suche nach etwas Unterhaltsamem – dieses Buch hat für jeden etwas zu bieten. Und wer weiß, vielleicht entdeckt man beim Lesen auch das ein oder andere Geheimnis über seine Nachbarn oder die Stadt, in der man lebt. Das macht die Sache noch spannender, nicht wahr?
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