In der bayerischen Landeshauptstadt München hat sich in der Nacht zu heute ein schwerer Unfall ereignet, der die Herzen der Anwohner, aber auch der Einsatzkräfte, höher schlagen ließ. Gegen 1:40 Uhr stürzte ein Güterzug von einer Brücke im Stadtteil Milbertshofen, und das mit einem gewaltigen Rums! Zwei Waggons fielen etwa fünf Meter in die Tiefe und landeten auf der Schleißheimer Straße. Ein schrecklicher Anblick, der die Polizei und Feuerwehr mit einem größeren Aufgebot auf den Plan rief.

Bei dem Vorfall wurde eine Person lebensgefährlich verletzt. Die Angehörigen der betroffenen Person konnten bislang nicht informiert werden. Das lässt das Ganze noch bedrückender erscheinen. Die genaue Ladung der Waggons bleibt unklar, eines ist jedoch sicher: es handelte sich nicht um Gefahrgut. Das gibt zumindest ein kleines bisschen Entwarnung. Das Unglück ereignete sich während Rangierarbeiten, als zwei Güterzüge auf der Brücke zusammenstießen. Das Resultat: eine Entgleisung, die die Waggons in die Tiefe riss.

Die aktuelle Lage

Die Bergungsaktionen haben bereits am Samstagmorgen begonnen. Ob und wann die Unglücksstelle wieder freigegeben werden kann, steht noch in den Sternen. Voraussichtlich wird die Sperrung bis Sonntag andauern. Die Polizei hat die Unglücksstelle abgesperrt, um den Einsatzkräften die Arbeit zu erleichtern. Es ist beruhigend zu wissen, dass es für die Bevölkerung keine Gefahr besteht und dass der Regional- und Fernverkehr nicht eingeschränkt ist. Man kann sagen, das hat Glück im Unglück!

Die Ermittlungen zur Unfallursache sind im Gange und es bleibt abzuwarten, was die Fachleute herausfinden werden. Es ist schon erstaunlich, wie schnell sich solche Tragödien entwickeln können, und es macht nachdenklich, was alles schiefgehen kann, selbst auf Strecken, die ausschließlich von Güterzügen genutzt werden.

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Die Bergung der Waggons könnte sich zudem als komplexer herausstellen, als zunächst angenommen. Erst nach Abschluss der Verkehrsunfallaufnahme werden die Waggons geborgen. Wir hoffen einfach, dass die Verletzte schnell wieder auf die Beine kommt und dass derartige Vorfälle in Zukunft verhindert werden können. Es ist ein Gefühl von Ohnmacht, wenn man sieht, wie plötzlich das Leben aus den Fugen geraten kann.

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