In München tut sich was! Die Bayerische Hausbau hat sich entschieden, den ehemaligen Verwaltungssitz in der Denninger Straße 167 neu zu nutzen. Anstatt der leerstehenden Büroflächen wird hier in den kommenden Monaten eine moderne Kindertagesstätte entstehen. Damit werden nicht nur die Räumlichkeiten einer sinnvollen Verwendung zugeführt, sondern auch die Betreuungsangebote in Bogenhausen erheblich erweitert.
Geplant sind insgesamt 100 Betreuungsplätze auf etwa 1.300 Quadratmetern. Ein großzügiger Außenbereich von 500 Quadratmetern soll den Kindern ausreichend Platz zum Spielen und Entdecken bieten. Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Immanuel-Nazareth wird das gesamte Gebäude mieten und kann somit auf ihre bereits bestehende Erfahrung im Bereich der Kinderbetreuung zurückgreifen. Der Kindergarten an der Barbarossastraße, der etwa 40 Kinder betreut, ist nur der Anfang.
Ein positiver Schritt für die Gemeinde
Pfarrer Markus Rhinow zeigt sich begeistert über die geplante Erweiterung des Betreuungsangebots. Der Einzug der Kita ist für Anfang 2027 vorgesehen und wird nicht nur den Bedarf an Betreuungsplätzen decken, sondern auch neue Perspektiven für die Familien in der Umgebung schaffen. Die Umnutzung der Büroflächen ist außerdem ein Teil des Ziels der Bayerischen Hausbau, die Quartiere durch die Kombination von Arbeiten, Leben und Betreuung attraktiver zu gestalten.
Die Bayerische Hausbau gehört zur Schörghuber Gruppe und hat jahrzehntelang in Bogenhausen gewirtschaftet. Doch der Standort wurde zum 1. Oktober 2023 aufgegeben, da die Mitarbeiter nach Pullach im Isartal umgezogen sind. Dort wurden moderne Arbeitswelten mit flexiblen Raumkonzepten auf stolzen 5.600 Quadratmetern geschaffen. Das alte Konzept „Denninger Worx“ steht nun größtenteils leer, bietet jedoch durch die Umgestaltung des Bürogebäudes neue Chancen für Kita-Plätze und somit für die Mitarbeiter der Denninger Worx.
Ein Gewinn für die Stadt
Die Entscheidung zur Umnutzung des ehemaligen Bürogebäudes hin zu einer Kindertagesstätte ist nicht nur ein Gewinn für die Kirchengemeinde, sondern auch für die Stadt München insgesamt. Mit der Schaffung neuer Betreuungsplätze wird nicht nur der Druck auf bestehende Einrichtungen verringert, sondern auch die Lebensqualität für Familien in der Umgebung erhöht. So wird ein weiterer Schritt in Richtung einer kinderfreundlichen Stadt gemacht, die den Bedürfnissen ihrer Bürger Rechnung trägt.
Für alle Beteiligten ist dies ein Schritt in die richtige Richtung: Die Bayerische Hausbau bringt frischen Wind in die altehrwürdigen Mauern, während die Kirchengemeinde mit ihrem Engagement das soziale Miteinander stärkt. Lassen wir uns überraschen, wie sich das Projekt weiterentwickelt und freuen wir uns auf die ersten fröhlichen Kinderlachen, die bald durch die Denninger Straße hallen werden!