Heute ist der 18. Mai 2026, und während die Münchner Stadtlandschaft sich in voller Blüte zeigt, geht es unter der Erde zu wie im Ameisenbau. Die Stadtwerke München (SWM) und die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) haben die Sanierung der U-Bahnhöfe Poccistraße und Goetheplatz eingeläutet. Die ersten Bauarbeiten beginnen heute, und die Fahrgäste der U-Bahn-Linien U3 und U6 müssen sich auf einige Einschränkungen einstellen.
Die Arbeiten sind notwendig, denn der Zustand des Betons am Goetheplatz ist alles andere als rosig, und die Standfestigkeit des Bahnhofs Poccistraße ist gefährdet. Da kann man schon mal ins Schwitzen kommen bei solchen Bedingungen! Aber keine Sorge, die SWM hat einen Plan: In drei Phasen soll alles wieder in den grünen Bereich kommen. In der ersten Phase, die bis zum 18. September läuft, wird die U3 nur zwischen Moosach und Sendlinger Tor sowie zwischen Fürstenried West und Implerstraße fahren. Ähnlich sieht es bei der U6 aus, die nur zwischen Garching-Forschungszentrum oder Fröttmaning und Sendlinger Tor sowie zwischen Klinikum Großhadern und Implerstraße verkehrt. Für alle, die trotzdem mobil bleiben wollen, gibt es Schienenersatzverkehr (SEV) mit zwei Buslinien.
Der SEV und was er für uns bedeutet
Die Buslinien sind ein wichtiger Bestandteil des Plans. Der SEV-Bus für die U6 macht an den Haltestellen Implerstraße, Poccistraße, Goetheplatz und Sendlinger Tor halt. Die Buslinie X6 verbindet Implerstraße und Hauptbahnhof Süd über die Poccistraße und Goetheplatz. So bleibt man in Bewegung, auch wenn die U-Bahn nicht so will, wie wir es uns wünschen.
In der zweiten Phase, die vom 5. Oktober bis zum 27. November läuft, wird es eine Pendel-U-Bahn zwischen Goetheplatz und Implerstraße geben. Die U6 kann dann immerhin zwischen Sendlinger Tor und Goetheplatz fahren. Ein kleiner Lichtblick, aber die SEV-Busse bleiben uns treu und verkehren wie gewohnt. Und dann, ja dann kommt die dritte Phase, die vom 12. April bis zum 1. August 2027 dauert. Hier wird der U-Bahn-Betrieb zwischen Implerstraße und Sendlinger Tor komplett eingestellt. Aber keine Panik! Der Ersatzverkehr folgt denselben Routen wie zuvor.
Was kommt noch?
Die Sanierung bringt nicht nur frischen Wind, sondern auch einige Modernisierungen mit sich. Rolltreppen werden erneuert, Sitze und Vitrinen ausgetauscht und die Wegeleitung modernisiert. Ein weiteres Plus: Die Bahnsteigkante wird um etwa fünf Zentimeter erhöht, was den Ein- und Ausstieg für alle Fahrgäste erleichtert. Es ist immer schön, wenn der Fortschritt einen Vorteil bringt!
Die MVG hält alle Informationen über das Betriebskonzept und die Baumaßnahmen online bereit unter mvg.de/pocci. Wer sich also vorab informieren möchte, sollte dort unbedingt vorbeischauen. Es ist eine spannende Zeit für Münchens U-Bahn-Nutzer, und die Vorfreude auf die modernisierten Bahnhöfe wächst mit jedem Tag!
Die kommende Zeit wird herausfordernd, aber auch notwendig sein, um die U-Bahn für die Zukunft fit zu machen. Wir sind gespannt auf die Veränderungen und hoffen, dass alles reibungslos verläuft. München ist schließlich nicht nur eine Stadt, sondern ein Lebensgefühl – und das geht auch unter der Erde weiter! Also, haltet durch, liebe Fahrgäste, die Zukunft der U-Bahn sieht vielversprechend aus!