In München wird es bald wieder gut rund gehen, denn die Stadt beteiligt sich an der internationalen Klimaschutzkampagne STADTRADELN. Vom 15. Juni bis zum 5. Juli 2026 haben alle Münchnerinnen und Münchner die Möglichkeit, während 21 Tagen ihre Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Ziel ist es, nicht nur den persönlichen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern, sondern auch die Radkultur in der Stadt und an der LMU zu stärken. Die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) hat ein eigenes Team ins Leben gerufen, an dem alle Studierenden und Beschäftigten teilnehmen können. Wer mitmachen möchte, kann sich ganz einfach auf der STADTRADELN-Website registrieren oder die App nutzen und dem Team „LMU“ beitreten, denn jeder Kilometer zählt – egal ob auf dem Weg zur Universität, zur Arbeit oder in der Freizeit.
Was macht dieses Event so besonders? STADTRADELN bietet nicht nur die Möglichkeit, aktiv einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, sondern auch die Belohnung, am Teamwettbewerb gegen andere Hochschulen, Institutionen und Kommunen teilzunehmen. Die Veranstaltung dient als Anreiz, alltägliche Wege mit dem Rad zurückzulegen und das Gefühl von frischer Luft und Bewegung zu genießen. Und wenn der eigene Beitrag auch noch prämiert wird, ist das ein zusätzlicher Anreiz, aufs Rad zu steigen. Laut Informationen vom Umweltbundesamt haben bereits viele tausende Menschen im vergangenen Jahr insgesamt beeindruckende 60 Millionen Kilometer geradelt, was die positive Entwicklung hin zu umweltfreundlicher Mobilität zeigt.
Die Vorteile des Radfahrens
Das Radfahren bringt nicht nur frischen Wind ins Leben, sondern hat auch erhebliche Vorteile für die Umwelt. Laut dem BMV machen Rad- und Fußverkehr in Deutschland bereits circa 40 Prozent des Modal Split aus. Es ist also höchste Zeit, dass alle, die einen aktiven Lebensstil anstreben, diese Fortbewegungsart verstärkt in ihren Alltag integrieren. Die Kampagne STADTRADELN soll genau dazu anregen: Menschen spielerisch für das Radfahren zu begeistern und die Vorteile der Bewegung, Flexibilität und der emissionsfreien Fortbewegung erlebbar zu machen.
Die Teilnehmenden haben nicht nur die Freiheit, ihr Fahrverhalten selbst zu bestimmen, sondern können auch direktes Feedback an ihre Kommunalverwaltung geben. Über die Plattform RADar! besteht die Möglichkeit, Störstellen wie Schlaglöcher zu melden, was dazu beiträgt, die Radinfrastruktur erheblich zu verbessern.
Ein Appell an die Politik
Es ist kein Geheimnis, dass für die nachhaltige Mobilität eine solide Radinfrastruktur unverzichtbar ist. Daher sind auch Kommunalpolitiker eingeladen, am STADTRADELN teilzunehmen, um die Radfahrbedingungen bei sich vor Ort zu erleben und nötige Verbesserungen anzustoßen. Die Bundesregierung unterstützt diese Entwicklungen, indem sie zahlreiche Förderprogramme ins Leben gerufen hat, die speziell auf die Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur abzielen. Mehr als 301,5 Millionen Euro wurden 2022 und 2023 für das Sonderprogramm „Stadt und Land“ bereitgestellt, um neue Möglichkeiten für Radfahrer zu schaffen und somit einen weiteren Schritt in Richtung Klimaschutz zu gehen.
Mit einem starken Team und der Teilnahme am STADTRADELN haben die Menschen in München also die Gelegenheit, aktiv zu werden und dabei viel Gutes für sich selbst und die Umwelt zu tun. Nutzen auch Sie die Chance und radeln Sie mit uns für ein besseres Klima!
