Löwen in der Zwickmühle: Finanzielle Turbulenzen und die Suche nach Hoffnung
Heute ist der 24.06.2026 und in München brodelt es ordentlich. Die Löwen, unser geliebter TSV 1860, haben sich in eine echte Schieflage manövriert. Es ist kaum zu fassen, dass der Hauptgläubiger Hasan Ismaik, der das Zepter in der Hand hält, seine Darlehen in eine vermeintlich sichere Position gebracht hat. Aber diese Rangrücktrittsregelung – die sorgt dafür, dass andere Gläubiger Vorrang haben. Schaut man sich die Zahlen an, kann einem das Herz in die Hose rutschen: Rund 800.000 Euro sind noch aus einem Servicevertrag für das Nachwuchsleistungszentrum offen. Und das ist nicht alles.
Ehemalige Geschäftsführer, der Oliver und der Christian, haben auch noch eine Rechnung offen – jeder von ihnen muss auf einen mittleren sechsstelligen Betrag warten. Das sind ja schon mal ein paar ganz schöne Brocken. Und dann wären da noch die offenen Forderungen von Vereinen wie Rosenborg Trondheim und FC Porto. Wer hätte gedacht, dass die Löwen so weit in der Kreide stehen? Ach ja, und der FC Bayern, der hat auch noch 800.000 Euro aus dem Auszug aus der Allianz-Arena aus dem Jahr 2017 offen. Da gibt’s noch einiges zu klären.
Spieler und Mitarbeiter betroffen
Die Spieler der Drittliga-Mannschaft, U21 und U19 – die sind alle unter Vertrag und bekommen Insolvenzgeld. Das Gute, wenn man das so nennen kann: Sie sind spielberechtigt und versichert. Ein Testspiel steht an, und da könnte es sogar sein, dass die U17 aufläuft oder das Ganze ganz abgesagt wird. Der Druck wächst, und nicht nur auf dem Platz – auch in der Geschäftsstelle. Die Angestellten dort könnten ebenfalls Insolvenzgeld erhalten, aber die Entscheidungen liegen in den Händen des Insolvenzverwalters.
Wie es aussieht, könnte der Erbpachtvertrag über das Trainingsgelände enden, und das Grundstück würde an die Stadt zurückfallen. Das ist ein dicker Brocken, der da auf den Verein zukommt. Aber es gibt auch Hoffnung: Ein neuer Pachtvertrag für das Grünwalder Stadion könnte relativ schnell unterzeichnet werden. Ob das dann tatsächlich für die kommende Spielzeit klappt, bleibt abzuwarten.
Merchandising und die Zukunft
Die Merchandising GmbH gehört zu 100 % Hasan Ismaiks Firma HI2. Das bedeutet, dass die Nutzungsrechte an Logos und Schriftzügen in seinen Händen liegen. Schon produzierte Trikots mit dem Hauptsponsor „Die Bayerische“ dürfen nicht getragen werden – eine kuriose Situation, nicht wahr? Aber der Verein darf immerhin das Wappen nutzen, was schon mal ein kleiner Lichtblick ist. Die finanzielle Zukunft der Löwen hängt nun stark von den Verkäufen neuer Dauerkarten für die Regionalliga-Saison ab. Sponsoren haben ihre Unterstützung zugesagt, aber wie lange halten sie das durch?
Und dann wäre da noch Hasan Ismaik, der mit juristischen Schritten gegen die geplante neue Fußballgesellschaft des Vereins droht. Das klingt alles andere als harmonisch. Eine rechtliche Aufarbeitung der Situation könnte die Gemüter noch weiter erhitzen. Es bleibt spannend, wie sich das alles entwickeln wird. Die Löwen müssen jetzt zusammenstehen, und die Frage bleibt: Schaffen sie das?
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