Ismaik-Kündigung: TSV 1860 München stürzt in die Regionalliga!
Ein unerwarteter Aufruhr hat den TSV 1860 München erschüttert. So gab der Verein am Mittwoch bekannt, dass der Kooperationsvertrag mit Investor Hasan Ismaik mit sofortiger Wirkung gekündigt wurde. Grund für diesen Schritt war, dass Ismaik am 21. Mai genehmigte Darlehen strich, wodurch dem Verein 2,7 Millionen Euro für die dringend benötigte Drittliga-Lizenz nicht zur Verfügung standen. Das führte letztendlich dazu, dass der Traditionsverein in die Regionalliga absteigen musste. Dies berichtete SportBild.
Die Vereinsverantwortlichen hatten bis spät in die Nacht an der Kündigung gearbeitet, während Anwälte die rechtlichen Schritte prüften. In der offiziellen Mitteilung wird die Kündigung des Kooperationsvertrags mit der HAM International bestätigt, was zur Folge hat, dass das Spielrecht jetzt beim eingetragenen Verein (e.V.) liegt. Unter dem Namen TSV 1860 München e.V. wird der Verein fortan in der Regionalliga antreten, während die ausgegliederte KGaA, an der Ismaik 60 Prozent der Anteile hält, ihr Spielrecht verloren hat.
Die finanziellen Hintergründe
Die Situation ist alles andere als rosig. Im Schreiben vom 21. Mai stellte Ismaiks Firma sieben Forderungen auf, die der Verein erfüllen musste, um die Drittligazugehörigkeit zu sichern. Zumindest all diese Mindestanforderungen hätten verbindlich vereinbart werden müssen, bevor HAM bereit war, weitere Finanzmittel bereitzustellen. Fristgerecht über diese Forderungen informiert, unterlag der Verein in seiner Finanzplanung und sieht sich nun mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert. Bis zum 3. Juni fehlten, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, die besagten 2,7 Millionen Euro für die Lizenz. Ein adäquater Ausweg scheint in weiter Ferne zu sein.
Dennoch gibt es Lichtblicke. Ex-Bundesligastar Florian Niederlechner bleibt voraussichtlich beim Verein, und es sind bereits Pläne für eine Rückholaktion von Ex-Kapitän Jesper Verlaat in Arbeit. Um die Zukunft neu aufzustellen, plant der Verein die Gründung einer neuen Spielbetriebsgesellschaft und ist aktiv auf der Suche nach neuen Partnern.
Blick in die Zukunft
Der Weg führt also nun in die Regionalliga, was für einen Verein mit so reicher Geschichte wie dem TSV 1860 München bittere Realität bedeutet. Die Hoffnung, sich schnellstens aus dieser misslichen Lage zu befreien, bleibt vorhanden. Die aktuelle sportliche Situation stellt alle Beteiligten vor große Herausforderungen, doch es gibt viel zu tun, um die Löwen wieder in ruhigeres Fahrwasser zu steuern. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Dinge entwickeln und ob der Traditionsklub bald wieder auf die große Fußballbühne zurückkehren kann.
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