Heute, am 29. Mai 2026, wird es in München rund um den Leuchtenbergring etwas ruhiger zugehen. Von 12 Uhr mittags bis zum Montag, den 1. Juni, um 5 Uhr morgens wird der Mittlere Ring in diesem Bereich gesperrt. Der Grund? Abbrucharbeiten an der nicht mehr genutzten Branntweinbrücke. Eine Notwendigkeit, die auch den Verkehr stark beeinflussen wird.

Der betroffene Abschnitt erstreckt sich zwischen der Einsteinstraße und der Berg-am-Laim-Straße. Wer also plant, hier entlang zu fahren, sollte gut aufpassen. Der Autoverkehr wird oberirdisch über die Richard-Strauss-Straße umgeleitet. Das bedeutet viel Geduld und vermutlich einige Umwege. Die Umleitung führt über die Berg-am-Laim-Straße, die Grillparzerstraße und die Einsteinstraße. Für den Zugang zur Autobahn A94 von Süden stehen die Baumkirchner Straße, die Truderinger Straße, die Hultschiner Straße und die Zamdorfer Straße zur Verfügung. Und keine Sorge, die Umleitungsstrecken werden vor Ort klar ausgeschildert.

Öffentlicher Verkehr betroffen

Für all diejenigen, die mit dem öffentlichen Verkehr unterwegs sind, gibt es ebenfalls einiges zu beachten. Die Gehwege im Bereich des Brückenbauwerks sind gesperrt, und der Zugang zum S-Bahnhof Leuchtenbergring ist nur von der Einsteinstraße aus möglich. Wenn man auf die andere Seite der S-Bahn gelangen möchte, kann die Buslinie 59 genutzt werden – die allerdings während der Bauzeit umgeleitet wird. Die Haltestelle Einsteinstraße wird verlegt, aber keine Sorge, die Informationen dazu werden vor Ort bekanntgegeben. Radfahrende müssen sich ebenfalls auf vor Ort ausgeschilderte Umleitungen einstellen. Es wird also ein bisschen chaotisch, aber das gehört dazu, oder?

Ein Lichtblick in der ganzen Sache ist der geplante Fußgängersteg, der die Stadtteile nördlich und südlich der Bahnlinie miteinander verbinden wird. Dieser Steg wird nicht nur Treppen, sondern auch Rampen bieten, um den Zugang zu erleichtern. Der Bau erfolgt im Auftrag der Landeshauptstadt München und ist Teil der umfangreichen Baumaßnahmen für die 2. Stammstrecke der Deutschen Bahn. Und das Beste: Nach der Inbetriebnahme wird der Bahnhof Leuchtenbergring erstmals barrierefrei erreichbar sein. Ein kleiner Schritt, aber ein großer Fortschritt für die Münchner Mobilität!

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Ein Blick nach vorn

Die Baumaßnahmen sind zwar lästig, besonders für Pendler und Anwohner, aber sie sind auch ein Zeichen des Wandels. Die Stadt München zeigt damit, dass sie in die Zukunft investiert. Der Fußgängersteg, der demnächst die neue Nord-Süd-Verbindung über die Gleise bieten wird, wird sicherlich viele begeistern. Die Vorfreude auf einen barrierefreien Bahnhof ist groß, und wer weiß, vielleicht wird der Leuchtenbergring nach der Bauzeit ein noch schönerer Ort zum Flanieren und Verweilen.

Also, liebe Münchner, haltet die Augen offen, plant eure Routen im Voraus und denkt daran: Am Ende wird alles gut – auch wenn der Weg dorthin ein bisschen holprig ist!

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