Im Herzen von München, im Jazzclub Unterfahrt, wird am Dienstag, den 10. November 2026, ein ganz besonderes Konzert stattfinden. Von 20:30 bis 22:30 Uhr wird das Alexander Rueß Trio auf der Bühne stehen und die Zuhörer mit seinem Debütalbum Debut verzaubern. Der Gitarrist Alexander Rueß, ein talentierter 28-jähriger Musiker, hat mit diesem Album nicht nur seine musikalischen Wurzeln, sondern auch seine persönlichen Erinnerungen an Landschaften, Menschen und Musik verarbeitet. Ein echtes Erlebnis für alle Jazzliebhaber!

Das Album Debut wurde in der renommierten Reihe Jazz thing Next Generation veröffentlicht und von Frank Möbus produziert. Hierbei kommen verschiedene Klangfarben und stilistische Mittel zum Einsatz, die in der Musik von Rueß zu einem intimen, melancholischen Erlebnis verschmelzen. Die Einflüsse der Gitarristen Bill Frisell und Julian Lage sind dabei unverkennbar. Rueß hat für die Kompositionen seine Akustikgitarre als Hauptinstrument gewählt, und obwohl die Stücke instrumental sind, beschreibt er sie als „gesanglich“. Diese besondere Note wird sicherlich auch die Besucher des Konzerts in seinen Bann ziehen!

Ein Trio mit Charakter

Die Besetzung des Trios könnte kaum besser gewählt sein: Neben Alexander Rueß an der Gitarre sorgen Luca Curcio am Bass und Sebastian Merk am Schlagzeug für einen faszinierenden Klangraum. Das Zusammenspiel der drei Musiker ist kammermusikalisch angelegt, mit einem Fokus auf die feinen Nuancen, die jede Melodie lebendig werden lassen. Besonders spannend wird es, wenn Rueß seine Erlebnisse und Erinnerungen in die Musik einfließen lässt – etwa das Stück „Opa“, das seinem Großvater gewidmet ist und in dem der Posaunist Nils Landgren zu hören ist.

Die Stücke auf Debut zeichnen sich durch ruhige, komplexe Klangstrukturen und weit ausgreifende rhythmische Texturen aus. Rueß selbst verarbeitet in seinen Kompositionen Rückblicke auf die Küste und das Meer, mit denen er seit seiner Kindheit verbunden ist. Diese tiefen Emotionen könnten beim Konzert für Gänsehautmomente sorgen. Ein weiteres Highlight wird das Stück „Church Street Blues“ sein, in dem Rueß ein inspirierendes Gitarrensolo spielt – ganz im Bluegrass-Stil.

Ein Weg voller Musik

Alexander Rueß hat eine bewegte musikalische Laufbahn hinter sich. Geboren 1998 in Neuss, wuchs er in Ostholstein auf und wurde bereits während seiner Schulzeit an der Musikhochschule Lübeck ausgebildet. Sein Weg führte ihn über Studienorte in Dresden und Berlin bis hin zu einem Aufenthalt in Kopenhagen, wo er seine Liebe zur Musik weiter vertiefte. Von 2018 bis 2020 war er Mitglied des Bundesjazzorchesters und sammelte in dieser Zeit wertvolle Erfahrungen. Seine Band Manko, die er 2018 gründete, und das Trio ekko, mit dem er 2023 ein Album veröffentlichte, sind weitere Meilensteine in seiner Karriere.

Mit Debut hat Rueß nun ein Werk geschaffen, das seine persönliche Handschrift trägt und zugleich die verschiedensten Einflüsse vereint. Die Vielseitigkeit seiner Kompositionen, gepaart mit der Intensität und Dynamik seiner Mitmusiker, macht das Konzert am 10. November zu einem Pflichttermin für alle, die sich für Jazz begeistern. Tickets sind bereits erhältlich – zögert nicht zu lange, denn dieses Event verspricht, unvergesslich zu werden!