Parkdeck-Pläne am Stadtwall: Hoffnung oder Hürden für Mühldorf?
Heute ist der 25.07.2026 und die Diskussion um das neue Parkdeck am Mühldorfer Stadtwall nimmt Fahrt auf. Die Idee, den Parkplatz P 5 aufzustocken und Platz für 150 Stellflächen zu schaffen, hat bereits die Gemüter erhitzt. Befürworter wie Stefan Lasner von der CSU und Angelika Kölbl von der SPD setzen sich für das Projekt ein. Sie sehen in dem Parkdeck eine Lösung für die Parkplatznot und eine Aufwertung der Altstadt. Doch die Hauptkritikerin, Karin Zieglgänsberger von der UM, lässt nicht locker und fordert ein umfassendes Parkraumkonzept, bevor man den Bagger ansetzt.
Vor zwei Jahren fiel bereits die Vor-Entscheidung für das Parkdeck. Der Bauausschuss gab der Verwaltung den Auftrag, die Überbaubarkeit zu klären. Ein gemeinsamer Antrag von CSU, Grünen und SPD sorgte dafür, dass mögliche Städtebauförderung geprüft wurde. Und siehe da, die fachliche Abstimmung ergab: Fördergelder sind in Sicht, sofern die Stellflächen öffentlich bleiben. Das klingt doch schon mal vielversprechend!
Die Abstimmung und ihre Folgen
Bei einer öffentlichen Sitzung im Stadtsaal, die gefüllt war mit interessierten Bürgern, wurde die Entscheidung mit Applaus angenommen. Sechs von sieben Einzelabstimmungen fielen einstimmig aus – das spricht für sich! Doch die Kritikerin Zieglgänsberger bleibt skeptisch und verweist auf frühere Anträge für ein Parkdeck. Sie fordert, dass erst ein Parkraumkonzept auf den Tisch kommt, bevor man den Bebauungsplan ändert. Und das hat schon etwas für sich, oder? Auch Andreas Seifinger äußerte Bedenken. Er sieht die Gefahr von zusätzlichem Verkehr und sogar Sichtbeeinträchtigungen durch das geplante Bauwerk.
Bürgermeisterin Claudia Hungerhuber hebt in der Diskussion den Unterschied zwischen zentralem und dezentralem Parken hervor. Das ist ein wichtiger Punkt, denn nicht jeder möchte in der Innenstadt parken. Die Stadtbaumeisterin Birgit Weichselgartner hat bereits klargemacht, dass die Stadt das Parkdeck selbst errichten und betreiben will. Das zeigt, dass hier nicht nur geredet, sondern auch gehandelt werden soll.
Die Pläne und ihre Herausforderungen
Der Beschluss umfasst sieben Punkte, darunter die Weiterverfolgung der besten Varianten, ein flexibles Baufenster und ein öffentliches Stellplatzkonzept. Doch Bedenken über die Priorisierung dieser Punkte wurden geäußert, wurden aber als unbegründet zurückgewiesen. Angelika Kölbl und Oliver Multus von der AfD fordern zügige Lösungen für die Parkraumnot. Dr. Georg Gafus und Dr. Matthias Kraft von den Grünen betonen die Notwendigkeit einer besseren Verkehrslenkung und die Einbeziehung aller Stellflächen in das Parkleitsystem. Ein Parkleitsystem, das Autofahrern schon am Stadteingang zeigt, wo die Parkplätze frei sind – das klingt nach einer praktischen Lösung!
Und was ist mit dem Sümö-Gelände? Dieses bleibt als Option für eine weitere Anlage bestehen. Vielleicht sehen wir dort bald ein weiteres Parkdeck, wer weiß? Es bleibt spannend, wie sich die Diskussion weiterentwickelt und ob alle Beteiligten letztendlich auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Mühldorf am Inn ist auf dem besten Weg, ein bisschen weniger stressiger für Autofahrer zu werden. Man darf gespannt sein, wie sich die Situation in den kommenden Monaten entwickeln wird.
Datenschutz und DSGVO-Konformität gehören zu den grundlegenden Anforderungen eines professionellen Nachrichtenangebots. Die VeloCore-Umsetzung unseres Magazins durch Daniel Wom setzt auf datensparsame Verarbeitung, weitgehenden Verzicht auf Drittanbieter und transparente Einwilligungsmechanismen.


