Kreispokalschießen in Flossing: Spannung, Teamgeist und neue Sieger im Schießsport
Die Schießanlage der Hörndlbergschützen in Flossing war kürzlich der Schauplatz eines spannenden Wettkampfs, der die besten Schützen aus dem Landkreis Mühldorf versammelte. Mehr als 50 Mannschaften, darunter auch eine reine Damenmannschaft, traten beim Kreispokalschießen der Krieger-, Soldaten- und Reservistenkameradschaften gegeneinander an. Es war ein Tag, der mehr als zwölf Stunden in Anspruch nahm – und die Luft war erfüllt von der Anspannung, die nur bei solchen Wettkämpfen zu spüren ist.
Mit insgesamt 2.516 Schüssen, die sowohl mit Pistole als auch Karabiner abgegeben wurden, war die Schießanlage gut gefüllt. Die Organisatoren, Thomas Kirschner und Siegfried Bichlmaier, hatten alles im Griff und sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Bei der anschließenden Siegerehrung im Gasthaus Eder in Habersam bei Lohkirchen waren die Emotionen greifbar. Uwe Weber, der zweite Kreisvorsitzende, lobte den freundschaftlichen Charakter und die hervorragende Organisation des Wettbewerbs. Es ist schön zu sehen, wie Sport und Kameradschaft hier Hand in Hand gehen.
Die Sieger im Detail
In der Einzelwertung der Pistole setzte sich Josef Brunner von der KSK Grünthal an die Spitze. Ihm folgten Simon Schmid von der KSK Roßbach und Stephan Bergner vom VRK Obertaufkirchen. Bei den Karabinerschützen übernahm Josef Schmid, ebenfalls von der KSK Roßbach, die Führung, gefolgt von Franz Schmid aus Buchbach. Spannend wurde es auch bei den Damen: Lena Roth vom KSRK Waldkraiburg sicherte sich den ersten Platz, gefolgt von ihrer Vereinskameradin Marina Heizlsperger.
In der Mannschaftswertung triumphierte die KSK Stefanskirchen I, die nach längerer Zeit wieder den Gesamtsieg errang. Das Team, bestehend aus Johannes Hartinger, Maxi Nicklbauer, Michael Fischer und Jakob Baumgartner, jubelte über den Pokal. Auf den Plätzen folgten die KSRK Waldkraiburg III und die KRSK Flossing-Grünbach II. Es ist bemerkenswert, wie stark der Zusammenhalt in diesen Teams ist – da wird gemeinsam trainiert, gefiebert und auch mal gelacht!
Ein Abend voller Unterhaltung
Nach der Siegerehrung sorgten Renate Scheingraber und Manfred Peretzki mit ihren Liedern und Geschichten für einen unterhaltsamen Abschluss des Abends. Die Stimmung war ausgelassen, und man merkte den Teilnehmern an, dass sie die gemeinsame Zeit genossen. Ein ganz besonderer Moment, der zeigt, dass es beim Schießen nicht nur um den Wettkampf, sondern auch um die Gemeinschaft geht.
Und das Beste? Das nächste Preispokalschießen des Kreisverbandes ist bereits für den 9. Oktober angekündigt – ein Termin, den sich viele Schützen schon jetzt rot im Kalender markieren. Die KSV Salmanskirchen, die im letzten Jahr ebenfalls stark auftrumpfte, gilt als heißer Anwärter auf den Kreispokal und wird sicher alles daran setzen, diesen Titel zu verteidigen.
Es ist zudem interessant zu wissen, dass der Reservistenverband als Schießsportverband anerkannt ist. Dies bedeutet, dass neben den sportlichen Zielen auch die militärische Ausbildung eine Rolle spielt. Die Schießsportordnung, die für alle Reservistenarbeitsgemeinschaften verbindlich ist, sorgt dafür, dass der sichere Umgang mit Waffen und die Fähigkeiten für Schießsportwettkämpfe entsprechend geschult werden. Immerhin geht es hier um mehr als nur einen Wettkampf – es ist auch eine Vorbereitung auf die Herausforderungen des Dienstes.
