Ein ganz normaler Mittwochabend in Mühldorf am Inn, könnte man meinen. Doch während die meisten Menschen nach einem langen Arbeitstag zur Ruhe kamen, ging bei zwei jungen Frauen die Post ab. Um 20:40 Uhr wurde die Polizei alarmiert, weil zwei alkoholisierte Damen an der Bürgermeister-Hess-Straße unterhalb der Zugbrücke lautstark herumschrieen. Wer hätte gedacht, dass sich so eine Szene in der beschaulichen Stadt abspielen würde?

Als die Beamten eintrafen, war die Situation bereits angespannt. Die 17-Jährige und ihre 20-jährige Begleiterin hatten es offenbar auf die Idee gebracht, in den Innkanal zu springen. Glücklicherweise wurde dies von einer aufmerksamen Passantin verhindert. Doch die wahre Herausforderung kam erst noch. Die Polizei stellte fest, dass die beiden in einer psychischen Ausnahmesituation waren und entschloss sich, sie in fachärztliche Behandlung zu übergeben. Aber das war leichter gesagt als getan.

Ein unerwarteter Angriff

Während des Abtransports zur Dienststelle und zum Arzt kam es zu einem Handgemenge. Die 20-Jährige, anscheinend nicht ganz bei Sinnen, griff die Polizisten an – sie trat, kratzte und versuchte sogar, einen Beamten zu beißen. Die 17-Jährige ließ sich nicht lumpen und trat ebenfalls nach den Ordnungshütern, während sie sie fortlaufend beleidigte. Ein Polizist zog sich dabei leichte Verletzungen zu. Das ist schon eine ganz schön heftige Reaktion, wenn man bedenkt, dass die Frauen in einer prekären Lage waren. Aber die Polizei hat ihren Job gemacht und die beiden Frauen wurden letztlich in Sicherheit gebracht.

Gegen die beiden jungen Frauen wurden Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte und Beleidigung eingeleitet. Die Vorfälle zeigen, wie schnell eine harmlose Situation in ein Chaos umschlagen kann und wie wichtig es ist, auch in solchen Momenten einen kühlen Kopf zu bewahren.

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Polizeiliche Ermittlungen und die Unschuldsvermutung

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Wichtig ist auch die Unschuldsvermutung, die für alle Beschuldigten, Betroffenen und Tatverdächtigen bis zu einem rechtskräftigen Urteil gilt. In dieser turbulenten Situation in Mühldorf bleibt abzuwarten, wie die rechtlichen Schritte gegen die beiden Frauen weiterverfolgt werden.

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