Heute ist der 7.07.2026, und in Mühldorf am Inn gibt es spannende Neuigkeiten für alle Allergiker! Das InnKlinikum Mühldorf hat ein wertvolles Angebot für Menschen mit einer Allergie gegen Insektenstiche, insbesondere Bienen- und Wespengift. Die Hyposensibilisierung, die dort angeboten wird, ist ein echter Lichtblick für viele Betroffene, die unter schweren Reaktionen wie Kreislaufproblemen oder Atemnot leiden. Der Chefarzt, Prof. Dr. Arno Mohr, hat sich dieser wichtigen Aufgabe angenommen und bietet eine Behandlung, die in etwa 95% der Fälle bei Wespengiftallergie und zwischen 80 und 95% bei Bienengiftallergie Schutz bietet.

Ein Stich kann vor allem für Allergiker zur echten Gefahr werden. Oft sind starke Schwellungen oder Rötungen an der Einstichstelle harmlos, doch bei einer nachgewiesenen schweren allergischen Reaktion sollte man schnellstens handeln. Zuerst ist eine Überweisung an einen Facharzt nötig – sei es in der Dermatologie, HNO-Heilkunde oder Pneumologie. Nur der Fachmann kann die Insektengiftallergie richtig einschätzen und die geeignete Therapie anstoßen.

Wie funktioniert die Hyposensibilisierung?

Die Behandlung läuft nach dem sogenannten Ultra-Rush-Protokoll. Dabei wird das Insektengift in stark verdünnter Form unter die Haut injiziert. Die Dosis wird mit jeder Injektion gesteigert, mit dem Ziel, eine Erhaltungsdosis zu erreichen, die dem Gift eines Bienenstichs oder mehrerer Wespenstiche entspricht. Es gibt zwei Methoden der Aufdosierung: die stationäre und die ambulante Aufdosierung. Bei der stationären Variante erfolgt die Erhöhung der Dosis schnell und in der Klinik, was bereits nach wenigen Tagen Schutz bietet. Es ist die ideale Wahl, wenn man weiß, dass der Kontakt mit Bienen oder Wespen während der Flugzeit unvermeidbar ist. Die ambulante Aufdosierung hingegen erfolgt langsamer und ist besonders sinnvoll, wenn die Insektenflugsaison gerade zu Ende geht – etwa ab November. Hier wird die Dosis nur einmal pro Woche gesteigert und braucht etwa vier Monate, um die Erhaltungsdosis zu erreichen.

Die Behandlung erfolgt unter ärztlicher Aufsicht, und auch wenn die Nebenwirkungen in der Regel harmlos sind – oft sind es bloß kleine Rötungen an der Injektionsstelle – können in seltenen Fällen stärkere Reaktionen auftreten. Ein Notfallset für unterwegs sollte auch nach erfolgreicher Hyposensibilisierung stets dabei sein. Es ist wichtig zu wissen, dass nicht alle Allergien für diese Therapie geeignet sind. Bei den meisten Patienten hält der Schutz viele Jahre an, aber bei bis zu 20% kann dieser nach fünf bis zehn Jahren nachlassen. Daher ist eine individuelle Entscheidung über mögliche längere oder dauerhafte Erhaltungstherapien unerlässlich.

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Ein Schritt in die Freiheit

Die Hyposensibilisierung stellt für viele Allergiker einen großen Schritt in die Freiheit dar. Endlich wieder unbeschwert im Freien unterwegs sein, ohne ständig auf Insekten achten zu müssen – das ist für viele eine wahre Erleichterung. Für die Betroffenen ist es eine Mischung aus Hoffen und Bangen, ob die Behandlung anschlägt, und dennoch gibt es ein Licht am Ende des Tunnels. Wer sich in die Hände von Prof. Dr. Mohr und seinem Team begibt, kann auf jahrelangen Schutz hoffen, auch wenn der vollständige Schutz nicht garantiert werden kann. Ein bisschen Nervenkitzel bleibt immer – und so geht man als Allergiker mit einem Notfallset im Gepäck einfach auf Nummer sicher!

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