Am 12. Juli 2026 war in Mößling ein ganz besonderer Tag: Die Freiwillige Feuerwehr feierte stolze 150 Jahre ihres Bestehens. Ein ganzes Jahrhundert und ein halbes – das muss man sich mal vorstellen! Zahlreiche Gäste aus der Politik und der Kirche waren gekommen, um dieses Jubiläum gemeinsam zu zelebrieren. Die Atmosphäre war durchdrungen von festlicher Stimmung, die nicht nur die Feuerwehrleute selbst, sondern auch die gesamte Gemeinde in ihren Bann zog.

Der Festgottesdienst, musikalisch untermalt von der Blaskapelle Altmühldorf, war ein emotionales Highlight des Tages. Dekan Klaus Vogl, zusammen mit Pater John, Diakon Alfred Stadler und Pastoralreferentin Claudia Stadler, leitete die Zeremonie. Diakon Alfred Stadler ergriff das Wort und sprach über die Nächstenliebe – ein Prinzip, das die Feuerwehr seit ihrer Gründung im Jahr 1876 so sehr verkörpert. Es war bewegend zu hören, wie die Feuerwehr nicht nur Brände löscht, sondern auch ein Leben in der Gemeinschaft rettet und bereichert.

Ein Rückblick auf die Gründung

Ronny Weber, der Vorstand, ließ die Anfänge der Feuerwehr Revue passieren. Am 12. Juli 1876 hatten 29 Männer und ein mutiger zwölfjähriger Junge den Grundstein gelegt für das, was heute eine der Säulen der Gemeinde ist. Michael Jäkel, der Erste Kommandant, betonte anschließend die wachsenden Anforderungen, denen sich die Feuerwehr heutzutage stellen muss. Es ist nicht mehr nur das Löschen von Bränden – die Herausforderungen sind vielfältiger denn je.

Besonders lobend äußerten sich Bürgermeisterin Claudia Hungerhuber und Landrat Max Heimerl über die unermüdliche Arbeit der Feuerwehrleute. Ihre Worte waren nicht nur Anerkennung, sondern auch ein Dank für die ständige Einsatzbereitschaft – ein Gefühl, das in der Luft lag. Schirmherr Michael Hetzl ließ es sich nicht nehmen, den Organisatoren des Festes seinen Respekt auszusprechen. So viel Engagement, das muss einfach gewürdigt werden!

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Ein Fest für die gesamte Gemeinde

Ein weiteres Highlight war der Kirchenzug, der von 14 Feuerwehren, dem Technischen Hilfswerk, der Modellkirche, der Schützengesellschaft, dem Eissportclub und dem Radsportverein begleitet wurde. So viele Menschen zusammen zu sehen – das hat das Gemeinschaftsgefühl nur noch mehr gestärkt. Anlässlich des Jubiläums wurde sogar ein Erinnerungsband an die Fahnenstange geheftet. Ein kleiner, aber feiner Brauch, der die Geschichte der Feuerwehr in Mößling für die nächsten Generationen festhält.

Die Feierlichkeiten waren ein wunderschöner Ausdruck von Tradition und Zusammenhalt. Es war ein Tag, der nicht nur die Vergangenheit ehrte, sondern auch den Blick in die Zukunft richtete. Schließlich ist die Feuerwehr weit mehr als nur eine Institution – sie ist ein Teil der Seele dieser Gemeinde. Und eines ist sicher: Die nächsten 150 Jahre werden ebenso spannend und herausfordernd wie die ersten!

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