Heute ist der 21.05.2026 und in Miltenberg gibt es unschöne Neuigkeiten aus Ottorfszell. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde im Talweg das amtliche Kennzeichen MIL-KW98 eines Motorrads entwendet. Ein dreister Diebstahl, der nicht nur den Eigentümer des Motorrads in Aufregung versetzt hat, sondern auch die Polizei auf den Plan ruft. Die Beamten der Polizeiinspektion Miltenberg sind auf der Suche nach Hinweisen. Wer etwas gesehen hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 09371/945-0 zu melden. Es ist immer wieder verblüffend, wie schnell solche Dinge passieren – ein kurzer Moment der Unachtsamkeit, und schon ist das Kennzeichen weg.

Leider ist dieser Fall kein Einzelfall. Jährlich werden in Deutschland rund 160.000 Kennzeichen gestohlen. Das ist eine Zahl, die einen zum Nachdenken bringt. Und wenn das eigene Kennzeichen plötzlich verschwunden ist, sollte man schnell handeln. Fahren ohne Nummernschild ist nicht nur illegal, sondern kann auch mit einem Bußgeld von 60 Euro geahndet werden. Also, besser gleich zur Polizei und den Diebstahl melden, um sich vor Missbrauch zu schützen! Das verlorene Kennzeichen wird dann umgehend gesperrt.

Was tun bei Kennzeichenverlust?

Falls du jemals in die missliche Lage kommst, dass dein Kennzeichen gestohlen wird, gibt es ein paar Schritte, die du befolgen solltest. Zuerst die Polizei benachrichtigen, das ist das A und O. Danach ist es ratsam, deine Versicherung zu informieren. Hast du noch ein anderes Kennzeichen? Dann ab zur Zulassungsstelle und das verbleibende Kennzeichen abgeben, um ein neues zu beantragen. Bei Diebstahl bringt die polizeiliche Anzeigenbestätigung einen einen Schritt weiter. Das klingt nach viel Papierkram, aber es ist wichtig. Die benötigten Unterlagen sind unter anderem der Personalausweis und die Zulassungsbescheinigung. Und ja, Gebühren fallen auch an – bis zu 60 Euro für die neuen Schilder und Fahrzeugpapiere, plus etwa 30 Euro für die neuen Nummernschilder.

Eine kleine Anekdote am Rande: Ein Pappschild als Ersatz wird gelegentlich toleriert, ist aber eigentlich nicht zulässig. Wer mit einem solchen Schild fährt, könnte sich in rechtliche Schwierigkeiten bringen. Das ist ein bisschen wie mit dem berühmten „Null-Punkte-Geschick“ im Fußball – es kann manchmal schiefgehen, und das will ja niemand.

Schutz vor Kennzeichendiebstahl

Diebstahlprävention ist das A und O! Um das Risiko zu minimieren, sollten die Kennzeichen fest mit dem Fahrzeug verschraubt werden. Besonders empfehlenswert sind spezielle Torx-Schrauben oder diebstahlsichere Kennzeichenhalter aus Edelstahl. Das macht es den Langfingern deutlich schwerer, ihre dreisten Machenschaften durchzuziehen. Und seien wir ehrlich: Wer möchte schon, dass sein Kennzeichen auf der Straße umhergeistert?

In Zeiten, in denen man oft mit dem Auto unterwegs ist, sollte jeder von uns ein Auge auf sein Kennzeichen haben. Denn eines ist sicher: Diebstahl ist ein ständiger Begleiter im Alltag, und es ist besser, vorbereitet zu sein. Bleibt also wachsam und informiert euch über die richtigen Schritte, sollte es mal soweit kommen.