Der Gemeinderat von Altenbuch hat in seiner jüngsten Sitzung am Donnerstag wichtige Beschlüsse gefasst, die nicht nur das Sportheim, sondern auch das Bürgerhaus und die Friedhofgestaltung betreffen. Einige dieser Entscheidungen bringen frischen Wind und neue Perspektiven für die Gemeinde.

Ein zentrales Thema war die geplante Dachsanierung des Sportheims. Der Fußballverein SV Altenbuch hatte bereits im April einen Antrag auf Zuschüsse eingereicht, jedoch war die ursprüngliche Kostenschätzung unvollständig. Jetzt hat die Gemeinde eine neue, deutlichere Kostenaufstellung erhalten, die auf rund 71.000 Euro brutto beziffert wird. Da der Verein die Sanierung finanziell nicht alleine stemmen kann, hat der Gemeinderat einstimmig einen Zuschuss von 50.000 Euro genehmigt. Dieser Betrag wird aus dem im Haushalt 2026 eingeplanten Ansatz von 20.000 Euro sowie durch Einsparungen im Gesamthaushalt finanziert, was die Maßnahme deutlich entlastet.

Wichtige Sanierungen im Bürgerhaus

Ein weiteres Thema auf der Agenda war das Bürgerhaus. Hier musste der beschädigte Treppenbereich am Vordereingang ersetzt werden. Interessant ist, dass der Auftrag für die Sanierung ohne vorherige Rücksprache mit der Kämmerei vergeben wurde, was die Planung komplizierter machte. Um dieses Missgeschick wieder in den Griff zu bekommen, genehmigte der Gemeinderat einvernehmlich überplanmäßige Ausgaben von rund 9.600 Euro.

Erweiterung der Bestattungsmöglichkeiten

Ein besonders sensibles Thema war die Anlage von Urnengräbern auf dem Friedhof. Bereits im Mai war ein Antrag eingegangen, der die Schaffung einer Bestattungs- sowie Urnenwiese zum Inhalt hatte. Trotz eines früheren Beschlusses im März 2025, Angebote für neue Urnenwände und Erdgräber einzuholen, fehlten zunächst die Haushaltsmittel. Bürgermeister Thorsten Nitschke stellte nun ein Konzept vor, das die Nutzung eines angrenzenden Grundstücks der katholischen Kirchenstiftung vorsieht. Nach der Öffnung der Friedhofsmauer könnten hier etwa 45 Urnengräber entstehen. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, dieses Konzept umzusetzen, was eine wichtige Erweiterung der Bestattungsmöglichkeiten in der Gemeinde darstellt.

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Der Vorstand des Gemeinderats zeigt sich in diesen entscheidenden Fragen mit einem beherzten und verantwortungsvollen Ansatz. So bringt die Gemeinderatssitzung frischen Schwung und zeigt, dass in Altenbuch auch schwierige Projekte mit einem guten Händchen angepackt werden. Es bleibt nur zu hoffen, dass diese Vorhaben bald in die Tat umgesetzt werden können und der Gemeinde neuen Rückhalt geben.

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