Im Landkreis Rhön-Grabfeld, der als nördlichster Landkreis Bayerns gilt, sind die geografischen und kulturellen Besonderheiten in der Vielzahl von Gemarkungen sichtbar. Insgesamt umfasst die Liste der Gemarkungen im Landkreis Rhön-Grabfeld 79 Eintragungen, die in einer übersichtlichen Tabelle aufgelistet sind und Informationen wie die Nummer der Gemarkung, den Namen, die zugehörige Gemeinde sowie die Fläche und Anzahl der Flurstücke enthalten. Diese Daten sind für die Planung und Verwaltung von großer Bedeutung und geben einen detaillierten Überblick über die Struktur des Landkreises. Die Gemarkungen sind nicht nur in ihrer Anzahl bemerkenswert, sondern auch in ihrer Vielfalt und den damit verbundenen Flächen- und Flurstücksdaten. Hier finden Sie mehr Informationen zu den Gemarkungen im Landkreis Rhön-Grabfeld.
Die geografische Einteilung des Landkreises erfolgt in drei Hauptlandschaftsräume: das Rhön und Rhön-Vorland, das Grabfeld sowie das Henneberger Hügelland. Diese unterschiedlichen Landschaftsformen prägen das Erscheinungsbild und die Nutzung des Gebiets. Während die Rhön mit ihrem Basaltplateau, das durch vulkanische Aktivitäten in der Tertiärzeit entstanden ist, die höchsten Erhebungen aufweist, bietet das Grabfeld fruchtbares Ackerland, umgeben von bewaldeten Gebieten. Ein Teil der Landschaft ist zudem von der Brend entwässert, die die Gemeinde Bischofsheim a. d. Rhön durchquert.
Ein Blick auf die Gemarkungen
Einige exemplarische Gemarkungen verdeutlichen die Vielfalt innerhalb des Landkreises. So gibt es beispielsweise die Gemarkung Altenbucher Forst mit einer Fläche von 24,567 km² und 165 Flurstücken, oder die Gemarkung Amorbach, die mit 26,504 km² und 4237 Flurstücken die größte Fläche unter den genannten Beispielen einnimmt. Jede dieser Gemarkungen hat ihre eigenen Besonderheiten und ist ein wichtiger Bestandteil der lokalen Verwaltung sowie der landwirtschaftlichen Nutzung. Die Tabelle der Gemarkungen enthält viele weitere wertvolle Informationen, die für interessierte Bürger und Wissenschaftler von Bedeutung sind.
Die Gesamtfläche des Landkreises beträgt 1.021,83 km², was ihn zum 28. Platz unter den 71 bayerischen Landkreisen und zum 3. Platz unter den unterfränkischen Landkreisen macht. Dies zeigt, dass der Landkreis nicht nur geografisch, sondern auch statistisch einen wichtigen Platz in Bayern einnimmt. Die klimatischen Unterschiede sind ebenfalls signifikant: während das Grabfeld mit etwa 550 mm Jahresniederschlag auskommt, kann die Hohe Rhön auf bis zu 1100 mm kommen. Dies hat natürlich auch Einfluss auf die landwirtschaftliche Nutzung, die in diesem Landkreis mit 58% der Fläche dominiert.
Geografische und kulturelle Bedeutung
Die Nachbarlandkreise Bad Kissingen, Schweinfurt und Haßberge tragen zur kulturellen und wirtschaftlichen Vernetzung der Region bei. Die nordöstliche Grenze des Landkreises verläuft entlang der Landesgrenze zu Thüringen, während die Nordwestgrenze zu Hessen führt. Diese geografische Lage macht den Landkreis Rhön-Grabfeld zu einem interessanten Ziel sowohl für Touristen als auch für Wissenschaftler, die die Vielfalt der Landschaften und die kulturellen Besonderheiten erkunden möchten.
Insgesamt zeigt sich, dass die Gemarkungen im Landkreis Rhön-Grabfeld nicht nur administrative Einheiten sind, sondern auch tief in die geografischen und kulturellen Strukturen der Region eingebettet sind. Die Vielfalt der Landschaften, von den Hügeln der Rhön bis zu den fruchtbaren Äckern des Grabfeldes, bietet eine spannende Grundlage für weitere Forschungen und Entdeckungen. Erfahren Sie mehr über die Geografie und Natur des Landkreises Rhön-Grabfeld hier.